Fußball

Traumstart macht Lust auf das Derby

Packende Zweikämpfe gab es beim letzten Derby kurz vor Ostern zwischen den SV 09/35 und dem FCR.
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Packende Zweikämpfe gab es beim letzten Derby kurz vor Ostern zwischen den SV 09/35 und dem FCR.
  • Peter Kuhlendahl
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Fußball: In der ersten Runde des Kreispokals empfängt der FCR an diesem Mittwoch den SV 09/35.

Dieses Drehbuch kann man gar nicht besser schreiben. Da legen sowohl der FC Remscheid als auch der SV 09/35 Wermelskirchen am vergangenen Sonntag jeweils einen Traumstart in der Landesliga hin und treffen nun an diesem Mittwoch um 18 Uhr im Röntgen-Stadion in Lennep direkt aufeinander. Allerdings nicht in der Meisterschaft, sondern in der ersten Runde des Kreispokals. Dabei geht zum einen um reichlich Prestige und zum anderen darum, die jeweiligen bärenstarken Auftritte vom Meisterschaftsbeginn zu bestätigen.

„Wenn das Stadion bei dieser Konstellation nicht richtig voll wird, weiß ich auch nicht weiter“, sagt Wermelskirchens Coach Sebastian Pichura, der sich mit seinem Team nach dem WSV-Pokalspiel in der vergangenen Woche auf den hoffentlich nächsten stimmungsvollen Abend freut. Ähnlich sieht dies natürlich auch sein Gegenüber Marcel Heinemann, der zudem betont: „Das wird ein Derby, in dem wir aber ganz anders gefordert sind.“

„Das wird ein Derby, in dem wir ganz anders gefordert sind.“

Marcel Heinemann, FCR-Coach

Damit spielt der FCR-Coach natürlich auf den 9:0-Kantersieg am Sonntag gegen DV Solingen an. „Das war schon sehr außergewöhnlich.“ Allerdings seien sich alle der Tatsache bewusst, dass man auf einen Aufsteiger getroffen sei, der in sämtlichen Bereichen so gut wie alles schuldig blieb. Heinemann: „Die Wermelskirchener werden mit einer guten Struktur und auch der entsprechenden Mentalität an den Start gehen. Das wird ein völlig anderes Spiel.“

Der Auftritt des FCR mit dem deutlichen Sieg ist natürlich auch den Wermelskirchenern nicht verborgen geblieben. „Ein solches Ergebnis in der Landesliga ist schon ungewöhnlich“, betont Pichura, der natürlich aber auf seine Schützlinge setzt, die gegen Wülfrath einen überzeugenden Auftritt hingelegt hatten. „Wichtig war, zunächst mal zu zeigen, dass das 0:8 im Pokal gegen den WSV überhaupt keine Spuren hinterlassen hat. Die Jungs haben sich zudem gegen Wülfrath genau an den Matchplan gehalten und alles umgesetzt“, lobt der Wermelskirchener Trainer.

Einen Plan haben die Gäste natürlich auch für den Auftritt im Röntgen-Stadion und wollen die jüngste Erfolgsserie gegen den FCR liebend gerne ausbauen. In den letzten fünf Spielen – Pokal und Meisterschaft – gingen sie als Sieger vom Platz. Das letzte Aufeinandertreffen kurz vor Ostern endete im Dönges-Eifgen-Stadion Remis.

Eine Statistik, die den Remscheidern so ziemlich egal ist. „Wir wollen gewinnen und werden auch entsprechend Vollgas geben“, kündigt Heinemann an, der sich zudem auf keine taktischen Spielchen einlassen wird. Derweil werden die Gäste nichts ins offene Messer laufen und werden mit einer etwas anderen taktischen Marschroute als am Sonntag an den Start gehen.

„Die Jungs haben sich genau an den Matchplan gehalten.“

Sebastian Pichura, SV-Coach

Damit kommen wir noch zu den personellen Situationen in beiden Lagern. Die Remscheider müssen definitiv auf Alessio Bisignano verzichten, dessen genaue Diagnose seiner Knieverletzung noch aussteht. Derweil gibt es bei Armen Shavershyan, der sich gegen Solingen am Fuß verletzt hat, Entwarnung. „Ich bin leicht umgeknickt. Es ist aber kein Problem“, betonte der Doppeltorschütze schon kurz nach dem Abpfiff am Sonntag. Ansonsten könnte Heineman ein wenig auf Rotation setzen, da am kommenden Sonntag in Mintard die nächste schwierige Aufgabe auf seine Schützlinge wartet.

Den nächsten Auftritt in der Meisterschaft am kommenden Wochenende bei den SF Niederwenigern hat derweil auch Sebastian Pichura im Hinterkopf. Aus dem Grund wird bei Alexander Kelm, der wieder im Training ist, kein Risiko eingegangen. Außerdem ist fraglich, ob Aydin Türksoy, der leicht angeschlagen ist, eingesetzt wird. Zurück in den Kader gekehrt sind derweil die zuletzt gesperrten Tom Paß und Erik August.

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