Tennis

Tolle Anlage soll wieder mit Leben erfüllt werden

Der designierte Vorsitzende Ralph Schöpp (l.) begrüßt Christian Schäffkes an alter Wirkungsstätte. Foto: Peter Kuhlendahl
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Der designierte Vorsitzende Ralph Schöpp (l.) begrüßt Christian Schäffkes an alter Wirkungsstätte.
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Christian Schäffkes leitet an alter Wirkungsstätte bei Rot-Weiß individuelle Trainingseinheiten.

Von Peter Kuhlendahl

Beim Blick von der Terrasse des Club-Lokals des SC Rot-Weiß Remscheid an der Hägener Straße hält Christian Schäffkes kurz inne: „Was ist das für eine tolle Anlage geworden.“ Ralph Schöpp, der designierte neue Vorsitzende des Vereins, ergänzt: „Die wir wieder mit Leben erfüllen wollen.“ Er wird am 20.8. Anja Wessel ablösen, die nach mehr als 18 Jahren ihr Amt als Clubchefin abgibt. „Die Jahreshauptversammlung, die im März stattfinden sollte, kann dann hoffentlich über die Bühne gehen“, sagt Schöpp.

Ansonsten sind viele Aktivitäten in den Corona-Zeiten auch bei Rot-Weiß auf Eis gelegt. Ein wenig Leben auf der Anlage gibt es indes in dieser Woche. Da ist Christian Schäffkes vor Ort, der für Vereinsmitglieder individuelle Trainingseinheiten anbietet. „Wir haben viele Aktive, die Turnier-Ambitionen haben und sich so etwas verbessern können“, meint Schöpp. „Manchmal sind es schon ein paar Kleinigkeiten, die einen weiter bringen“, sagt Schäffkes.

Der 49-Jährige muss es wissen. Egal, in welcher Altersklasse der Düsseldorfer auch gespielt hat – nn den nationalen Ranglisten, aktuell bei den Herren 40, stand er immer an der Spitze. Außerdem war er Senioren-Europameister und Vize-Weltmeister.

Am meisten Spaß haben ihm allerdings immer die Teamwettbewerbe gemacht. „Herausragend war damals der Gewinn der Deutschen Meisterschaft mit den Herren 40 von Rot-Weiß. Und das hier zu Hause“, blickt Schäffkes auf den größten Erfolg des Teams im Jahr 2016 zurück. Obwohl die Spieler längst in alle Himmelsrichtungen verstreut sind, ist der Kontakt nie abgerissen. „Eine gemeinsame Weihnachtsfeier gibt es zum Beispiel immer noch“, sagt Schäffkes, der mittlerweile in einer Mannschaft in Ratingen spielt, bei ETuF Essen als Trainer arbeitet und in der Ruhrgebietsmetropole außerdem eine Tennisschule betreibt.

Ob er in Zukunft weitere Trainingsstunden in Remscheid anbietet, ist offen. Schöpp: „Das richtet sich auch nach der Nachfrage der Vereinsmitglieder.“ Auf die Frage, ob er auch in einer Rot-Weiß-Mannschaft wieder spielen würde, meinte der Düsseldorfer: „Man sollte zwar niemals nie sagen. Aber die guten alten Zeiten kommen nicht wieder.“

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