Kata-DM

Thiemann erlebt ein Wechselbad

DM beginnt gut und endet mit einer großen Enttäuschung.

In Backnang startete die Wermelskirchenerin Godula Thiemann (WTV) an der Seite von Jenny Goldschmidt bei der Deutschen Kata-Meisterschaft. Die Ambitionen hielten sich in Grenzen, hatte sich Goldschmidt doch bei einem Unfall eine Woche zuvor einige Verletzungen zugezogen.

Um so überraschender verlief der erste Turniertag. Bei der „Kodokan Goshin-jutsu“, einer Selbstverteidigungsform, landete das Duo auf Platz drei und freute sich über Bronze. Mit entsprechend gutem Gefühl ging es am Sonntag in die Paradedisziplin, dem „Katame-no-kata“, eine Bodentechnik.

In der Vorrunde lief es auch nach Wunsch, Thiemann und Goldschmidt führten das Klassement an. Doch im Finale dann folgte der Schock: Die Wertungsrichter wollten einen erheblichen Leistungsabfall erkannt haben und stuften beide deutlich schlechter ein. So blieb am Ende „nur“ der zweite Platz – wieder einmal.

„Damit endete das Turnierwochenende trotz der Riesenüberraschung vom Samstag doch noch mit einer großen Enttäuschung“, sagte Thiemann. fab

Auch interessant

Kommentare zu diesem Artikel