TGH-Fußballerinnen wissen Abgänge zu kompensieren

Janina Kern wusste mit dem Spielgerät direkt wieder gut umzugehen. Die Hilgener Angreiferin traf im ersten Test doppelt. Foto: TGH
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Janina Kern wusste mit dem Spielgerät direkt wieder gut umzugehen. Die Hilgener Angreiferin traf im ersten Test doppelt. Foto: TGH
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Windmüller, Uhlmann, Duhm und Eicker: Hilgener Bezirksligist verliert ein Quartett

Von Fabian Herzog

Als vor drei Jahren sieben Fußballerinnen vom FC Remscheid zum langjährigen Kreisrivalen TG Hilgen wechselten, kam das fast einer Spielgemeinschaft gleich. Seit wenigen Wochen ist diese aber im Grunde wieder Geschichte. Denn vor der anstehenden Bezirksligasaison meldete sich ein Ex-FCR-Quartett bei der TGH ab und wechselt wohl zum künftigen Ligarivalen Wuppertaler SV.

Hannah Windmüller wurde vom WSV bereits als offizieller Neuzugang vorgestellt. Nadine Uhlmann, Kira Duhm und Alena Eicker könnten folgen. Von Letztgenannter kursiert auch schon ein Foto im neuen Trikot im Internet. „Wir hatten doch die eine oder andere Meinungsverschiedenheit“, begründet Trainerin Monica Rosito die Abgänge. „Ihnen wird der Tapetenwechsel gut tun.“ Sie ist froh, dass mit Janina und Madeline Kern sowie Jamie Manns immerhin noch drei andere Ex-Remscheiderinnen der Turngemeinde erhalten bleiben.

Trio kommt aus Hackenberg und vollzieht damit das Verpasste

Beim Tabellenfünften der vergangenen Saison freut man sich zudem darüber, dass drei externe Zugänge den Weg auf die Kuno-Hendrichs-Anlage gefunden haben. Patricia Wojarski, Zehra Acar und Sophie Trautvetter kommen von der SG Hackenberg und vollziehen damit das, was sie in ihrem alten Verein knapp verpasst haben: den Aufstieg in die Bezirksliga. Die beiden Erstgenannten kompensieren die Abgänge sogar auf eine besondere Weise. Sie waren in der Vergangenheit auch schon für den FCR am Ball.

Im ersten Testspiel nach anderthalbwöchiger Vorbereitung hinterließ die TGH einen guten Eindruck. Beim TSV Union Wuppertal, der mit dem WSV aufgestiegen und damit künftiger Kontrahent der Hilgenerinnen ist, siegten Rositos Schützlinge mit 5:1 (1:1). „Die Mädchen haben das top gemacht“, lobte die Trainerin, die überraschend Esther Mukenge zwischen den Pfosten aufgeboten hatte. Für die Treffer sorgten Janina Kern und Paula Kruse jeweils per Doppelpack sowie Sophie Trautvetter.

Bezüglich der Prognosen für die neue Saison tut sich Rosito schwer: „Wir wollen oben mitspielen. Aber mit weniger Druck und mehr Spaß.“ Dabei sei wichtig, dass „alle dran ziehen“. Mit Trainerkollege Murat Kücükhüseyin habe sie einen Blick in die Zukunft gewagt: „Wir sind davon überzeugt, dass es eine gute Saison werden wird.“

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