Tennis

20. Auflage gleicht besonderem Jubiläum

Das Orgateam um Frank Hemmerling und Anika Borchardt (v.l.) freut sich auf die 20. Auflage des Herrendoppelturniers. Foto: TPT
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Das Orgateam um Frank Hemmerling und Anika Borchardt (v.l.) freut sich auf die 20. Auflage des Herrendoppelturniers.
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Tennis-Doppelturnier 77+ am Silberberg

Von Fabian Herzog

Remscheid. So schwer die Entscheidung über die coronabedingte Absage im vergangenen Jahr fiel, so groß ist diesmal die Vorfreude: Mit der 20. Auflage des großen Bergischen Herrendoppelturniers 77+, dessen Startschuss an diesem Mittwoch auf der Anlage am Silberberg fällt und das bis kommenden Sonntag andauert, feiert TuRa Pohlhausen Tennis ein ganz besonderes Jubiläum. Schließlich wurde der Verein vor 40 Jahren gegründet.

Da wäre es die Krönung gewesen, wenn man bei der Größe des Teilnehmerfeldes – wie zwischenzeitlich bereits erreicht – einen neuen Rekord hätte aufstellen können. Dass dies doch nicht gelang und von 42 Zweierteams drei wieder absagen mussten, trübt die Vorfreude beim Orgateam um Frank Hemmerling keineswegs. „Alle fiebern dem Start entgegen“, sagt der Turnierleiter. „Besonders nach der langen Pause.“

Die ersten Ballwechsel wird es an diesem Mittwoch um 17 Uhr zu bewundern geben. Bis zum Wochenende geht es immer am späten Nachmittag darum, sich eine gute Ausgangsposition für die ganz heiße Phase am Samstag (Achtel- und Viertelfinale) und Sonntag (Halbfinale und Endspiele) zu erarbeiten, wenn auch schon vormittags gespielt wird. Bewährt hat sich nicht nur der Modus, dass nach den Gruppenspielen in A-, B- und C-Klasse um Punkte gekämpft wird, sondern auch die Grundsatzregularien des 77+-Formats. Dahinter verbirgt sich, dass die Teams zusammen mindestens 77 Jahre alt sein müssen.

Markus Nippes und Bastian Sauer wollen ihren Titel verteidigen

So kommt es immer wieder zu generationenübergreifenden Konstellationen. In diesem Jahr von Eddie Topham demonstriert, der mit seinem Sohn Christopher an den Start geht. Sie gehören zum Kreis der Herausforderer, die den Titelverteidigern Markus Nippes und Bastian Sauer das Leben schwer machen wollen. Dazu zählen auch Frank Piesker und Dennis Bonna, Andrew Lux und Dirk Reichert oder Wolfgang Freres und Julius Bode. „Auch die Lokalmatadoren Florian Kogel und Björn Seide möchten hier ein Wörtchen mitreden“, glaubt Frank Hemmerling.

Er ist wahnsinnig froh, dass das „Familienfest der bergischen Tennisszene“, wie er es selbst nennt, gefeiert werden kann. Dafür haben die TuRa-Vorsitzende Anika Borchardt und das Orga-Team in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt ein ausgeklügeltes Hygienekonzept entwickelt, das unter anderem beinhaltet, dass Spieler und Besucher die 3G-Regel (genesen, geimpft oder getestet) beherzigen müssen. Damit steht der Fortsetzung des attraktiven Turniers, das über die Jahre mit einer spannenden Mischung aus Leistungstennis und Geselligkeit zu überzeugen wusste, doch eigentlich nichts mehr im Weg. Oder, Frank Hemmerling? „Im Prinzip muss nur noch das Wett mitspielen.“ Ihm und allen Beteiligten wäre es zu wünschen.

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