Röntgenlauf

Teilnehmerzahlen sind wieder rekordverdächtig

Dieses eindrucksvolle Bild kann man beim Start des Ultra- und Halbmarathons am Sonntagmorgen in Hackenberg erleben.
+
Dieses eindrucksvolle Bild kann man beim Start des Ultra- und Halbmarathons am Sonntagmorgen in Hackenberg erleben
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
    schließen

An diesem Sonntag steigt die 18. Auflage der Großveranstaltung. Mehr als 4000 Aktive machen sich auf die Strecken.

Von Peter Kuhlendahl

Wetter-Apps für das Smartphone gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Und oft liegen die Prognosen für die anstehenden Tage kilometerweit

Die Remscheiderin Inge Raabe zählt zu den Favoritinnen auf der Marathon-Distanz.

auseinander. „Aus diesem Grund habe ich mir in den letzten Wochen immer nur die näher angeschaut, die gutes Wetter für den Röntgenlauftag angekündigt haben“, sagt Katharina Tomaszek mit einem Augenzwinkern. Doch mittlerweile kann die Chefin des Röntgenlauf-Büros im Rathaus Lüttringhausen, bei der seit Jahren alle Fäden zusammenlaufen, unbeschwert auf alle Vorhersagen blicken: Es soll an diesem Sonntag zwar relativ kühl werden – aber trocken bleiben.

Aus diesem Grund könnte die Teilnehmerzahl an allen Läufen wieder rekordverdächtig werden. Zumindest wird sie deutlich über der des vergangenen Jahres liegen. Dies ist allerdings der Tatsache geschuldet, dass die läuferische Großveranstaltung damals mitten in den Schulferien lag. Am diesjährigen letzten Ferienwochenende kommt dies nicht zum Tragen. „Alleine vom Röntgen-Gymnasium in Lennep gibt es mehr als 200 Anmeldungen“, berichtet Tomaszek.

Insgesamt sind seit dem Ende der Anmeldefrist 3200 Aktive für die unterschiedlichsten Strecken vom Ultra-Marathon bis zum Crosslauf für den Nachwuchs gelistet. Da bei gutem Wetter erfahrungsgemäß noch einige hundert Nachmeldungen dazukommen, rechnen die Organisatoren mit über 4000 Läuferinnen und Läufern. Kurzentschlossene können sich zum einen am Samstag zwischen 16 und 20 Uhr in der Sporthalle Hackenberg anmelden. Oder am Sonntag bis jeweils eine Stunde vor dem Start des entsprechenden Laufs. Bedeutet für den Ultra- und den Halbmarathon, die um 8.30 Uhr beginnen, 7.30 Uhr.

Für den 5000-Meter-Lauf sind keine Nachmeldungen möglich

Mit einer Ausnahme: Beim 5000-Meter-Lauf geht nichts mehr. „Es gibt bereits zwei Starts. Mehr Teilnehmer können wir nicht unterbringen“, erklärt Katharina Tomaszek. Für alle anderen gibt es noch genügend Kapazitäten.

Auch für das „Sorgenkind“ Marathonlauf. Allerdings erhoffen sich die Veranstalter durch eine Neuerung einen größeren Zuspruch. So endet der Lauf über die 42,195 Kilometer in diesem Jahr zum ersten Mal auch am Sportzentrum Hackenberg und nicht mehr im Freibad Eschbachtal, wo Sieger und Platzierte meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit ankamen. Geändert haben sich auch der Startort und die Uhrzeit. Los geht es nun um 9.30 Uhr am Clemenshammer, der Zielankunft der Teilnehmer des Halbmarathons. Tomaszek: „Wichtig ist dabei, dass alle Marathonläufer gestartet sind, bevor die ersten Halbmarathonläufer ankommen.“

PROGRAMM

SAMSTAG

 Mit der Pastaparty und der Marathon-Messe in der Sporthalle Hackenberg beginnt am Vortag des Röntgenlaufs die Großveranstaltung. Los geht es um 16 Uhr. Bis 20 Uhr kann man auch seine Startunterlagen in Empfang nehmen und auch Nachmeldungen tätigen.

 Die Messe in der Halle findet übrigens auch am Sonntag (9 bis 18 Uhr) statt.

Dies dürfte den Experten zufolge der Remscheider Daniel Schmidt sein, der auch in diesem Jahr der große Favorit auf dieser Strecke ist. „Er lässt sich bei seinem Heimspiel die Butter mit Sicherheit nicht vom Brot nehmen“, meint Andreas Menz, der auch in diesem Jahr die Moderation im Ziel innehat und wie in den vergangenen Jahren seine Einschätzung zu den möglichen Siegerinnen und Siegern abgibt. Eine Lokalmatadorin sieht er auch bei den Frauen im Halbmarathon ganz oben auf dem Siegertreppchen: „Die Lenneperin Melanie Jeck wird die Nase vorn haben.“

Dies traut er auch der Remscheiderin Inge Raabe zu, die beim Marathon startet. Favorit bei den Herren ist der Holzmindener Jan Kaschura. „Hier stellt sich einzig die Frage, ob er am Ende einer langen Saison noch die Kraft hat, den Streckenrekord anzugehen, den Daniel Schmidt mit 2:41:53 Stunden hält“, sagt Menz.

Klare Favoritin beim Ultra über 63 Kilometer sei Juliane Totzek (Würzburg). Menz: „Sie könnte sogar Dritte der Gesamtwertung werden.“ Direkt hinter Manuel Skopnik (TV Refrath) und Philipp Zabel (RC am Schwanberg), die den Sieg unter sich ausmachen dürften.

Lesen Sie auch: Remscheid sucht die Lauftalente

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Michael Becker ist der Dauer(b)renner
Michael Becker ist der Dauer(b)renner
Michael Becker ist der Dauer(b)renner

Kommentare