Fallschirmsprung

Swoopen soll der neueste Schrei beim FSC werden

Die Swooping-Elite ist in der Lage, übers Wasser zu gehen beziehungsweise zu laufen. Foto: Deutscher Fallschirmverband
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Die Swooping-Elite ist in der Lage, übers Wasser zu gehen beziehungsweise zu laufen.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Fallschirmspringer wollen DM ausrichten.

Swooping? Nein, nein, dabei handelt es sich nicht etwa um eine neue Eissorte. Vielmehr um eine junge Disziplin im Fallschirmsport, die erst durch Weiterentwicklungen im Fallschirmdesign so richtig möglich gemacht wurde. Beim Swooping werden kleine und agile Hochleistungsfallschirme durch eine Drehung beschleunigt. Die Aktiven erreichen eine Vertikalgeschwindigkeit von 120 km/h und mehr. Dieses Tempo nimmt man mit in einen langen und horizontalen Gleitflug, der oft über künstlichen Wasseroberflächen ausgeführt wird. Diese werden Ponds genannt. Dabei kann man das Wasser mit den Beinen und Füßen, durchaus aber auch mit den Händen berühren.

Dass es nach Wikipedia-Angaben in Deutschland nur einen einzigen Swoop-Pond in Leipzig gibt, ruft Klaus Mathies auf den Plan. Wer sonst als der umtriebige Vorsitzende des Fallschirmclubs Remscheid hat die positive Entwicklung dieser hochattraktiven Sportart genau verfolgt. Geht es nach ihm, ist der FSC im kommenden Jahr der Ausrichter der ersten Deutschen Meisterschaft im Swoopen.

Und das kommt so: Gerade erst hat der Fallschirmclub Remscheid die DM im Zielspringen erfolgreich in Bodenfelde ausgerichtet. Mathies kennt die Region bestens, hat nun schon entsprechende Voruntersuchungen von Experten veranlasst, die den Weserbogen zwischen Bodenfelde und Wahmbeck als geeigneten Austragungsort einschätzen sollen. Wer Mathies kennt, weiß, dass er nicht locker lassen wird. Er treibt den Fallschirmsport auch im Herbst seines Lebens mit unverminderter Energie an. Mit neuen Ideen, Kreativität und Hartnäckigkeit. Und jetzt dem Swooping.

So scheint es nicht ausgeschlossen, dass der immense Planungs- und Organisationsaufwand – man braucht Genehmigungen für die Nutzung der Weser und des Luftraums darüber – im kommenden Jahr in der Swooping-DM mündet. Mit Fallschirmspringerinnen und -springern, die übers Wasser laufen. Das wäre ein Megaspektakel. Mathies: „Wenn es dazu kommen sollte, ist das etwas für die ganze Welt.“

Dass sich mit Moritz Friess ein Springer des FSC vor Jahren (2007 bis 2011) schon intensiv mit dieser Art des Fallschirmspringens beschäftigt hat – er sprang 2008 einen Weltrekord – lässt die Vorfreude jetzt schon größer werden. ad

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