Fußball

SV 09/35 steigt wieder ins Geschehen ein

Auch der Wermelskirchener Ferat Sari (Mitte) hat seine Verletzung auskuriert und kann wieder zum Einsatz kommen. Foto: Michael Sieber
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Auch der Wermelskirchener Ferat Sari (Mitte) hat seine Verletzung auskuriert und kann wieder zum Einsatz kommen.
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Landesligist FCR will in Rellinghausen punkten – Cozza und Janowski übernehmen Bezirksligist Born.

Landesliga: SV 09/35 Wermelskirchen – DJK BW Mintard (So., 14.30 Uhr, Dönges-Eifgen-Stadion). Nach der zweiwöchigen coronabedingten Zwangspause, weil ein Spieler-Quartett positiv getestet worden war, greift der SV 09/35 wieder ins Geschehen ein. „Darauf freuen wir uns“, sagt Trainer Sebastian Pichura, der nicht verhehlt, dass seine Schützlinge ein wenig aus dem Rhythmus sind. Nach der Pause fanden in dieser Woche nur zwei Einheiten statt. „Da merkt man schon, dass dem einen oder anderen ein wenig die Puste ausgegangen ist.“

Entsprechend gedämpft optimistisch ist der Coach bezüglich der Erfolgsaussichten: „Zumal Mintard in den letzten Spielen immer besser ins Rollen gekommen ist. Das wird eine unserer schwierigsten Aufgaben, die wir bisher hatten.“ Aus personeller Sicht müssen die Wermelskirchener auf den verletzten Marin Postic sowie die angeschlagenen Aleksandar Stanojevic und Luca Lilliu verzichten.

Landesliga: ESC Rellinghausen – FC Remscheid (So., 14.30 Uhr). Das Durchatmen beim FCR nach dem jüngsten Erfolg hält auch noch einige Tage später an. Zudem macht das 2:0 gegen Steele Mut für die nächste knackige Aufgabe. „Das ist ein ganz harter Brocken. Der Gegner will was gutmachen“, glaubt Coach Marcel Heinemann und spielt damit auf das 0:2 des ESC im Spitzenspiel in Mülheim am Sonntag an, was den Club die Tabellenführung kostete.

Dies ist den Gästen herzlich egal. „Wir wollen auf alle Fälle etwas Zählbares mitnehmen“, kündigt Heinemann an und dürfte dabei auf eine ähnliche taktische Grundordnung wie am vergangenen Sonntag setzen. Der FCR will kompakt stehen und mit seinen schnellen Leuten über Konter zum Erfolg kommen. Große Veränderungen in der Aufstellung dürften zudem keine anstehen. Allerdings ist der Einsatz von Abwehrspieler Antonio Angelov ungewiss, der in der letzten Partie einen Schlag auf den Fuß bekommen hat.

Bezirksliga: SSV Bergisch Born – SSVg. Heiligenhaus (So., 15.15 Uhr, Born). Die Nachfolge von Sascha Odina, der am vergangenen Sonntag als Coach zurückgetreten ist, haben erst einmal Co-Trainer Domenico Cozza und Tim Janowski aus der A-Jugend angetreten. „Vorerst bis zum Winter“, wie Cozza berichtet, der sich die Aufgaben mit Janowski teilen möchte: „Wir werden beide gleich viel Einfluss nehmen.“ In den ersten Einheiten ohne Odina war den Spielern die Entwicklung anzumerken. „Die waren ein bisschen geschockt“, erzählt Cozza, der aber auch sagt: „Es muss ja weitergehen.“ Wieder mit Anis Geus, dafür aber ohne wichtige Leistungsträger wie Marco Koch, Dustin Köhler oder Fabio Rizza sei die Devise gegen das Schlusslicht klar: „Wir müssen auf Teufel komm‘ raus die drei Punkte holen.“

Bezirksliga: SC Ayyildiz – SC Frintrop 05/21 (So., 15.30 Uhr, Honsberg). Auch für den SCA zählt nur ein Sieg. „Das ist schon kein Sechs-Punkte-Spiel mehr“, sagt Trainer Erdal Demir, „da geht es um noch mehr.“ Gegen den Vorletzten gelte es, „irgendwie die Kurve“ zu bekommen und vor allem die Blockade im Kopf zu lösen. Wie das auch ohne Furkan Özuzun, Cemal Öztürk und womöglich Enes Gün sowie einige Grippegeschwächte klappen könnte, weiß Demir genau: „Gas geben und mit Herz und Leidenschaft kämpfen.“

Bezirksliga: VfB Marathon – SV Union Velbert (So., 15 Uhr, Reinshagen). Durch den befreienden wie überzeugenden 2:0-Erfolg in Heiligenhaus ist der VfB über den Strich gesprungen. „Da wollen wir auch bleiben“, sagt Spielertrainer Dominik Müller, der selber weiter ausfällt. Hoffnung besteht aber, dass Fabian Heinrich und Phil Koppetsch dabei sein können. Mit ihnen soll der nächste Sieg eingefahren werden. Müller: „Jetzt heißt es nachzulegen.“

Bezirksliga: TSV Solingen – SSV Dhünn (So., 15.30 Uhr). Die Qualität des TSV, wenn dieser nahezu in Bestbesetzung antritt, bekamen zuletzt der DTV (0:8) und Monheim II (2:6) zu spüren. Kristian Fischer sieht dies allerdings auch als Chance. „Auf uns wettet da sicher keiner“, glaubt der Dhünner Coach, der mit TSV-Trainer Nils Esslinger die B-Lizenz gemacht hat. Dass Dominik Margies (Schambeinentzündung) und eventuell auch Robin Eisenkopf, Timo Schwebke, Gabriel Romeo und/oder Christian Nippel ausfallen, ist für Fischer nicht mehr als eine Randnotiz: „Wir werden eine schlagkräftige Elf auf dem Platz haben.“

Bezirksliga: Dabringhauser TV – 1. FC Monheim II (So., 15.15 Uhr, Höferhof). Erneut mit Abteilungsleiter Christian Tiede als Interimstrainer geht der DTV die nächste Aufgabe an. Das Duell mit dem Tabellensiebten könnte aber das letzte in dieser Konstellation sein. Die Nachfolgersuche für Marco Menge als Coach sei weit fortgeschritten. Davon unabhängig braucht der Gastgeber Punkte. „Wenn wir unsere Leistung abrufen, mache ich mir da keine Sorgen“, sagt Tiede. Er bezeichnet Monheim II als Wundertüte, was die Ergebnisse der letzten Wochen - zuerst fünf Siege in Serie, dann die Klatsche gegen den TSV – belegen. Joel Neda und Michael Kluft sind zurück im Team, dafür fehlen nun Pascal Schmid und Max Bublies.

Spielfrei

Erst am nächsten Sonntag, dann beim SC Werden-Heidhausen, muss der SC 08 Radevormwald wieder ran. Allerdings nicht aus Grund von Erkrankungen in den Teams, sondern weil die Mannschaft von Zdenko Kosanovic an diesem Wochenende ganz regulär spielfrei ist.

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