Fußball

SV 09/35: Davon kann man sehr lange zehren

Der WSV auf dem Weg in die „Idylle Dönges-Eifgen-Stadion“.
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Der WSV auf dem Weg in die „Idylle Dönges-Eifgen-Stadion“.
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Pokalspiel wirkt nach.

Von Andreas Dach

Der Tag danach. Ein paar Flatterbänder und Plakate erinnern noch an einen großen Abend. Im Dönges-Eifgen-Stadion kehrt nach dem Niederrheinpokalspiel des SV 09/35 Wermelskirchen gegen den Wuppertaler SV so langsam wieder Normalität ein. Die 0:8-Niederlage ist die eine Sache. Die andere, die viel wichtiger ist: Ein ganzer Verein hat Zusammenhalt bewiesen, hat ein riesiges sportliches Ereignis gemeinsam gestemmt. Davon wird man zehren – gerade auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit. Man denke alleine an zusätzliche Stehplatzränge, die entstanden sind und noch weiter entstehen sollen.

Das Lachen ist zurück: Sebastian Weber.

„Ich bin hier noch nie gewesen“, sagte WSV-Trainer Björn Mehnert nach den einseitigen 90 Minuten. „Ich finde es hier echt idyllisch.“ Ja, das Dönges-Eifgen-Stadion hat was. Aber sich auf den frisch erworbenen Lorbeeren ausruhen? Das geht nicht. Vor allem aus sportlicher Sicht ist noch viel zu tun. Vier Stammspieler sind gegangen, viele Neuzugänge müssen noch zu einer Einheit geformt werden. Das spürte man über die gesamte Distanz. „Ich wiederhole es gerne noch einmal an dieser Stelle“, betonte Trainer Sebastian Pichura bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Für uns hat der Klassenerhalt in der Landesliga oberste Priorität.“ Da müssen dann Kopfbälle wie der von Eray Yigiter in Halbzeit eins und Schüsse wie der von Luca Lilliu in Halbzeit zwei sitzen. Die beiden Angreifer hatten die größten Möglichkeiten gehabt, das Ergebnis ein ein wenig erträglicher zu gestalten. So war das 0:8 schon deftig.

Das wird auch Sebastian Weber so gesehen haben, der vor zwei Wochen am Kreuzband operiert worden ist. Der Torwart des SV 09/35 war auf Krücken im Stadion, sagte: „Die ersten Tage nach der OP waren von den Schmerzen her schon heftig. Jetzt geht es langsam besser.“ Als der WSV als Gegner ausgelost worden war, habe er sich anfangs geärgert: „Wie gerne hätte ich gespielt.“ Das änderte sich: „Ich habe es den Jungs gegönnt!“

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