Fußball

Strucker Betreuer ist zwei Jahre gesperrt

  • Peter Kuhlendahl
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Urteil des Kreisjugendsportgerichts.

-pk- Nach knapp dreieinhalbstündiger Verhandlung hatte sich das Kreisjugendsportgericht am späten Mittwochabend ein Bild darüber gemacht, was sich im Meisterschaftsspiel der D-Junioren zwischen der TS Struck und der SG Hackenberg an der Seitenlinie ereignet hatte. Angeklagt waren der Trainer und ein Betreuer der Strucker.

Das Urteil, das den Beteiligten schriftlich mitgeteilt wurde, fiel für den Betreuer sehr hart aus. Ihm ist für zwei Jahre – bis zum 27. Oktober 2022 – untersagt, eine offizielle Funktion zu bekleiden. Außerdem, im gleichen Zeitraum eine Sportanlage zu betreten. Vorgeworfen wurden dem Betreuer antisemitische Beleidigungen des Schiedsrichters. „Und zwar von der ganz üblen Sorte. So etwas geht gar nicht. Mit dem Urteil wollen wir auch ein ganz klares Signal senden“, betonte Werner Koschinski, der dem Jugendsportgericht an der Seite von Joachim Fleper (Leitung) sowie Frank Thoma und Frank Scharwächter angehörte. Eine Reihe von Zeugen waren dazu angehört worden. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung konnte das Sportgericht schließlich zwischen Dichtung und Wahrheit unterscheiden.

Der TS-Trainer wurde wegen Beleidigung des Unparteiischen zu einer Geldstrafe verurteilt. Zahlen muss auch der Verein wegen eines fehlenden Ordnungsdienstes.

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