Handball

Stock visiert mit Hagen den Bundesliga-Aufstieg an

Michael Stock (l.) in Ratingen im Gespräch mit HGR-Spieler Philipp Hinkelmann nach der Partie in der Regionalliga.
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Michael Stock (l.) in Ratingen im Gespräch mit HGR-Spieler Philipp Hinkelmann nach der Partie in der Regionalliga.
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Der frühere Wermelskirchener Spieler und Funktionär ist als Sportdirektor in der 2. Bundesliga aktiv.

Von Peter Kuhlendahl

Ein Auge auf das Spielfeld, ein Auge auf das Smartphone. Der frühere Wermelskirchener Handballer und Funktionär Michael Stock tanzte am vergangenen Samstagabend in Ratingen auf zwei handballerischen Hochzeiten. Live sah er sich das Spiel in der Regionalliga zwischen interaktiv Handball und der HG Remscheid an. Auf dem Smartphone lief derweil die Partie in der 2. Bundesliga von Eintracht Hagen beim EHV Aue.

Die Gründe dafür lagen auf der Hand. Beim Regionalligisten spielt sein Sohn Hendrik, der 2020 von der Bundesliga-A-Jugend der Hagener nach Ratingen gewechselt ist. Und am Samstagabend insbesondere in der zweiten Halbzeit großen Anteil daran hatte, dass Familie Stock, auch Ehefrau und Mutter Christina saß auf der Tribüne, im Doppelpack feiern konnte. Interaktiv Handball rang die starken Remscheider in der Schlussphase nieder. Die Eintracht, bei denen Stock als Sportdirektor tätig ist, siegte dank eines verwandelten Siebenmeters 43 Sekunden vor dem Ende mit 32:31 (13:15) bei den Auern, die mit der Schlusssirene nur den Pfosten trafen. „Das war übrigens unsere erste und einzige Führung während des ganzen Spiels“, berichtete Stock.

In der Nähe der alten Halle soll eine neue Arena entstehen

Nach diesem weiteren Erfolg mischt der Aufsteiger aus Westfalen weiter munter an der Tabellenspitze mit. Allerdings hält der Sportdirektor – zumindest in dieser Saison – den Ball noch flach. „Unser Ziel ist der zehnte Tabellenplatz. Und in der Liga ist es unglaublich ausgeglichen. Da ist jeder Sieg wichtig.“

Mittelfristig soll es in Hagen allerdings in die stärkste Liga der Welt gehen. „Unser Ziel ist die 1. Bundesliga“, redet Stock auch gar nicht um den heißen Brei herum. Und dafür werden bei der Eintracht derzeit auch abseits des sportlichen Aspekts bereits die Grundlagen gelegt. Mit einem Investor soll in Hagen eine neue Mehrzweck-Arena gebaut werden. Der Bauantrag dafür sei auf dem Weg. Der Standort ist unweit der aktuellen Halle auf dem Areal eines alten Stadions.

Die neue Arena soll 5000 Zuschauern Platz bieten und verschiedene Angebote auf zwei Etagen bieten. So könnten zeitgleich Großveranstaltungen als auch Trainingseinheiten der Hagener stattfinden. Und auch für Freizeitsportler – wie mit einem Kletterbereich – sollen Angebote geschaffen werden. In der Planung ist zudem eine Sportsbar. Und natürlich ein neuer Standort für die Geschäftsstelle und des Fan-Shops der Eintracht.

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