Radsport

Der Startschuss fällt Samstagmorgen in Lennep

Dieter Kopp, Torsten Meißner, Thomas Merten, Jürgen Kuhlmann, Thomas Schad, Hans Etterer und Carsten Hausmann (v.l.) sind seit Sonntag in den Alpen auf ihren Mountainbikes unterwegs. Foto: Peter Kuhlendahl
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Dieter Kopp, Torsten Meißner, Thomas Merten, Jürgen Kuhlmann, Thomas Schad, Hans Etterer und Carsten Hausmann (v.l.) sind seit Sonntag in den Alpen auf ihren Mountainbikes unterwegs.
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Die „Bergischen Jungs“ haben die Alpen-Überquerung begonnen

Von Peter Kuhlendahl

Der Startschuss für die Alpen-Überquerung mit dem Mountainbike fiel für die „Bergischen Jungs“ am Samstagmorgen um 8 Uhr in Lennep. Nicht etwas, dass sich da die sieben Remscheider auf ihre Räder schwangen. Sie kletterten in einen Kleinbus und machten sich auf dem Weg ins bayerische Füssen.

Bevor es losging, musste indes fast noch eine logistische Meisterleistung vollbracht werden. Räder, Ausrüstung und Gepäck für die sieben Aktiven mussten erstmal verstaut werden. „Das wird ganz schön eng“, meinte Dieter Kopp, der zum sechsten Mal mit der Truppe auf Tour geht.

Für die „Bergischen Jungs“ ist es, in unterschiedlicher Besetzung, insgesamt die 25. große Tour. Und zum Jubiläum haben sie sich eine ganz besondere Route vorgenommen. Vom bayerischen Füssen durch Österreich, der Schweiz bis zum Comer See in Italien. 380 Kilometer bei 6900 Höhenmetern gilt es dabei zu meistern. In sechs Tagen wollen sie die Strecke geschafft haben. „Fünf bis sechs Stunden pro Tag werden wir im Sattel sitzen“, meint Carsten Hausmann, der mit bisher 24 Teilnahmen der Rekordhalter der „Bergischen Jungs“ ist.

Zum ersten Mal am Start ist in diesem Jahr Torsten Meißner (Jahrgang 1964), der gleichzeitig auch der Jüngste im Team ist. „Letzte Woche musste er sich einem Fitnesstest unterziehen. Wir sind eine verschärfte Runde gefahren, und er hat den Test bestanden“, erzählt Hausmann mit einem Augenzwinkern.

Fit sind die Mountainbiker alle. Ein wenig Sorge bereitet ihnen ansonsten nur das Wetter. „In den Alpen muss man mit allem rechnen“, erklärt Hausmann. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass sie einen erfahrenen Führer dabei haben. Den haben sie am Samstagabend bei einem gemeinsamen Abendessen und dem einen oder anderen Bierchen in Füssen kennengelernt.

Dort bleibt auch der Bus stehen, mit dem sie nach Bayern gefahren sind. Ausrüstung und Gepäck werden dann von Hotel zu Hotel gebracht. Und falls das Wetter gar nicht mitspielt, gibt es auch einen Shuttle. Doch daran wollte am Samstagmorgen keiner denken, nachdem der Bus gepackt war und die Tour in Lennep begann.

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