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Spitzensport in Wermelskirchen bleibt auf der Strecke

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Der sanierte Hallenboden in Wermelskirchen ist nicht für den Profisport geeignet. So bleibt der Spitzensport in der Stadt auf der Strecke, meint Lokalsport-Redakteur Peter Kuhlendahl.

Vor mehr als 20 Jahren platzte die Halle Am Schwanen in Wermelskirchen regelmäßig aus allen Nähten. Die Regionalliga-Handballer des Wermelskirchener TV sorgten bei ihren Heimspielen dafür, dass auf der Tribüne kaum ein Platz frei blieb.

Auf einen sehr guten Besuch hoffen an diesem Samstag auch die Veranstalter des Legendenspiels. Um 19 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit den Akteuren, die vor zwei Jahrzehnten für den WTV in der damaligen 3. Liga im Einsatz waren. Sie treffen auf die aktuelle 1. Mannschaft der Wermelskirchener, die in der Landesliga spielt. Viele werden sich diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen. Und dürften auch erleben, dass die Halle vielleicht ein letztes Mal so gut gefüllt sein wird. Grund dafür ist, dass in Wermelskirchen weiter die Kombination Handball, Harz und Hallenboden für Probleme sorgt.

Bei den umfangreichen Renovierungen der Sportstätte ist in der Vergangenheit auch ein neuer Hallenboden verlegt worden. Da dieser in erster Linie aber den Anforderungen des Schulsports entspricht und nicht dem Leistungshandball, gibt es selbst bei den ambitionierten Nachwuchsteams bereits Probleme.

In anderen Hallen der Region können die Vereine mit unterschiedlichen Mitteln die Böden ohne Probleme reinigen. In der Schwanen-Halle eben nicht. Was Konsequenzen hat. Drittligist Bergische Panther, der einige Spitzenspiele in Wermelskirchen absolvieren wollte, ist von diesem Plan mittlerweile abgewichen. Nur noch eine Partie wird in dieser Saison dort stattfinden. Wie lange die 2. Mannschaft in der Verbandsliga ihre Heimspiele dort noch austragen wird, bleibt abzuwarten. Und der WTV kann die Situation nur zähneknirschend hinnehmen.

Fakt ist, dass der Spitzensport in Wermelskirchen so auf der Strecke bleibt. Was ebenfalls bleibt, ist die Erinnerung an rauschende Handballfeste in der Halle. Viele wird es nicht mehr geben. Man sollte das Legendenspiel also genießen.

TOP Sieben auf einen Streich. Melina Stratemeyer vom Fußball-Kreisligisten SG Hackenberg zeigte sich beim 16:0-Kantersieg bei den SF Siepen in Torlaune.

FLOP Spielabbruch in der Fußball-Kreisliga A. Der Schiedsrichter fühlte sich von Akteuren der 1. Spvg. so bedrängt, dass er die Polizei rufen musste.

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