Handball

Spielbetrieb in der 3. Liga ruht bis Ende des Jahres

Panther-Trainer Marcel Mutz (l.) und Hans-Jürgen Middendorf bei der Videokonferenz am Dienstagabend. Foto: Panther
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Panther-Trainer Marcel Mutz (l.) und Hans-Jürgen Middendorf bei der Videokonferenz am Dienstagabend.
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Bergische Panther haben wieder mehr Planungssicherheit – DHB peilt Re-Start im Januar an.

Von Peter Kuhlendahl

Die Vereine der 3. Liga haben seit dem späten Dienstagabend ein wenig mehr Planungssicherheit. Obwohl die Liga seit letzter Woche dem Profisport zugerechnet wird, startet der Spielbetrieb nicht wieder sofort. Angepeilt wird nun ein Re-Start am 9. und 10. Januar 2021. Sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt – wie der Deutsche Handball-Bund in einer Pressemitteilung (DHB) am Mittwoch betont.

Diese Entscheidung ist das wichtigste Ergebnis einer dreistündigen Videokonferenz, die am Dienstagabend mit Vertretern von 69 der 72 Drittligateams sowie dem DHB-Präsidium und -Vorstand stattgefunden hatte. „Es war ein sehr konstruktiver Austausch zwischen allen“, berichtet Frank Lorenzet. Der Manager der Bergischen Panther hatte gemeinsam mit Panther-Boss Hans-Jürgen Middendorf, Trainer Marcel Mutz und Team-Manager Thorsten Brütsch an der Konferenz teilgenommen.

Derzeitige Priorität habe zunächst einmal aber die Wiederaufnahme und die Sicherung des Trainingsbetriebs. Dies erklärte Mark Schober, der DHB-Vorstandsvorsitzende. Am Dienstag wurde aber allen auch vor Augen geführt, wie unterschiedlich dies bundesweit derzeit gehandhabt wird.

Panther können unter strengen Auflagen wieder trainieren

Die Panther haben sich darüber bereits intensiv mit den zuständigen Stellen der Stadt Burscheid ausgetauscht. Sie können die Max-Siebold-Halle in Hilgen unter weiter verschärften Hygiene-Auflagen für das Training nutzen. „Im November findet das auf freiwilliger Basis statt“, erklärt Lorenzet. Wie es dann weiter geht, hängt auch von den Ergebnissen einer weiteren Konferenz ab, die stattfinden wird.

Dann dürfte auch das Thema Corona-Testung wieder auf der Tagesordnung stehen. Denn da waren sich am Dienstag alle Vereine einig: „Ohne Tests wird es nicht gehen“, meint Lorenzet. Derweil machte Schober klar, dass auf alle Beteiligten viel Arbeit wartet und eine Sache obere Priorität habe: „Wir müssen mit Blick auf die Gesundheit aller immer verantwortungsvoll handeln. Aber auch weiter mutig das Mögliche planen. Mit der Bereitschaft, sehr flexibel zu sein.“

Falls es dann am zweiten Januar-Wochenende weitergehen würde, stünde dann der Spieltag auf dem Programm, der da bereits angesetzt worden war. Die Bergischen Panther hätten ein Heimspiel. Zu Gast wäre am Samstag, 9. Januar, um 19 Uhr in der Max-Siebold-Halle der TV Hochdorf. Beim Stand der Vorgaben jetzt wohl unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Spieltage, die seit Anfang November ausgefallen sind, sollen zu späteren Zeitpunkten nachgeholt werden.

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