Handball

Soldaten legen einen Traumstart hin

Auf Dominic Bersau war beim HC BSdL Verlass. Er steuerte acht Tore zum Auftaktsieg des Aufsteigers in Ohligs bei.
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Auf Dominic Bersau war beim HC BSdL Verlass. Er steuerte acht Tore zum Auftaktsieg des Aufsteigers in Ohligs bei.
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Landesliga: Siege auch für Panther III, HGR II und WTV – Rade/Herbeck muss mit Remis leben

Von Andreas Dach und Peter Kuhlendahl

Ohligser TV – HC BSdL 21:22 (10:12). Traumstart für den Aufsteiger, der die hohe Hürde in Solingen über weite Strecken mit viel Cleverness nahm. Nach einem nervösen Beginn wurden der überragende Philip Schneider im Tor und der abschlusssichere Dominic Bersau zunehmend mehr zu wichtigen Faktoren. Bis zum 22:18 hatten die Gäste alles im Griff, dann musste in einer hektischen Schlussphase doch noch ein wenig gebangt werden. Trainer Björn Sichelschmidt erleichtert: „Wir haben es irgendwie über die Bühne gebracht.“ Tore: Bersau (8), Zapf (3), Hackländer, D. Förster, Heppner, Michel (je 2), Schmidt, August, Hopp (je 1).

Bergische Panther III – Wald-Merscheider TV 27:19 (11:6). Dem Tempospiel des Gastgebers hatte der WMTV nur bedingt etwas entgegenzusetzen. Zum Beispiel in der Anfangsphase, als die Solinger aus dem 0:3-Rückstand eine 5:4-Führung machten. „Danach haben wir wieder angezogen“, sagte Trainer Timo Adams. In der zweiten Hälfte blieben solche Momente des Gangrausnehmens aus, sodass die Panther III es sich bei einer Führung mit zehn Toren Differenz leisten konnten, munter durchzuwechseln. Tore: Gwosdz (6/1), Kleinert (5), Scheel (4), Wickert, Blum, Arndt (je 3), Lock (2), Hain (1).

HG Remscheid II – SSG/HSV Wuppertal 33:18 (15:9). Bei Grillwurst und Kaltgetränken nach der Partie wussten die Remscheider den Kantersieg einzuschätzen. „Willkommen in der Landesliga“, schickten die Spieler einen Gruß in Richtung des Aufsteigers. Derweil verkniff sich HGR-II-Trainer Fabian Flüß einen Satz zum Gegner. „Aber meine Jungs können den Erfolg eben einsortieren.“ Probleme gab es nur in der Anfangsphase. Da leisteten sich die Gastgeber zu viele Fehlversuche. Für Unverständnis sorgten die roten Karten für Matthias Franz (32.) und Simon Stausberg (53.). Tore: Müller (8), Pfeiffer (8/4), A. Jungjohann (6), Franz (3), Kinder (3/1), Brefka, T. Wittmaack (je 2), Stausberg (1).

HSG Radevormwald/Herbeck – Bergischer HC III 21:21 (14:12). Punkt gewonnen? Punkt verloren? Die Frage ist aus Sicht der HSG schnell beantwortet – es wäre mehr möglich gewesen. Zumal man 30 Sekunden vor Schluss den Ausgleich kassierte und dann noch genügend Zeit gehabt hätte, den entscheidenden Treffer zu erzielen. „Da hat vielleicht ein wenig die Erfahrung gefehlt“, meinte Trainer Björn Frank. Kämpferisch war seinem Team nichts vorzuwerfen. Die Deckung stand prima, vorne musste man sich allerdings jedes einzelne Tor hart erarbeiten. Lediglich Sebastian Droste stand für leichte Treffer aus dem Rückraum. Tore: Warland (6), Droste, Molz (je 4), Peppinghaus, Schoermann (je 2), Franken, vom Werth, Hoffmann (je 1).

Niederbergischer HC – Wermelskirchener TV 25:37 (14:18). Einen solchen Gegner wünscht man sich zum Saisonstart. „Wir haben nur einen Fehler gemacht und ihn zu lange leben gelassen“, sagte WTV-Coach Jacek Krajnik. So machten es seine Schützlinge zwischenzeitlich unnötig spannend. Doch da alle wussten, wo der Hebel anzusetzen war, machten sie den Sack schnell zu. Eine Überraschung gab es zwischen den Pfosten. Gut 20 Minuten lang stand da Carsten Mundhenk. Krajnik: „Er hilft uns auf alle Fälle bis zu den Herbstferien.“ Tore: Zimmer (7), Krutzki (5/1), Schmitz, Siebert (je 4), Jaschinski (4/1), Halbach (3), Benscheidt, Loureiro Marques, Knürenhaus, Berndl (je 2), Hedderich, Wirths (1).

DJK Unitas Haan II – ATV Hückeswagen 31:27 (18:15). Bis zum 6:6 war die Begegnung ausgeglichen. Danach rannte der ATV immer einem Rückstand hinterher, war beim 12:11 (24.) nah dran am Ausgleich. Auch beim 23:21 (Tobi Bonekämper, 45.), bestand noch die Möglichkeiten, das Spiel zu drehen. Letztlich agierten die Gäste phasenweise zu hektisch. Rot für Niklas Schotters (58.) war nicht spielentscheidend. Tore: Bangert (6/2). Frischmuth (5), Bonekämper (4), M. Mettler, Krempel (je 3), Göhlich, Callegari (je 2), Schotters, Koloczek (je 1).

So geht es weiter

Am kommenden Wochenende (10./11. September) kommt es bereits zum ersten Derby. Samstags empfängt der WTV die Panther III. Erst am Sonntag spielen: TV Witzhelden – HGR II und HC BSdL – Niederbergischer HC. Indes geht es für die HSG Rade/Herbeck erst am 17.9. gegen die SSG/HSV Wuppertal weiter. Wie auch für den ATV Hückeswagen (beim Ohligser TV).

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