VfL siegt mit Glück im Spitzenspiel

Torsten Jansen (l.) und Gudjon Valur Sigurdsson (r.) standen Dirk Hartmann nach der Partie Rede und Antwort. Foto: Peter Kuhlendahl
+
Torsten Jansen (l.) und Gudjon Valur Sigurdsson (r.) standen Dirk Hartmann nach der Partie Rede und Antwort. Foto: Peter Kuhlendahl
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
    schließen

Blick über den Zaun: Pleiten für BHC und WSV

Von Peter Kuhlendahl

Die schwarze Serie hat Bestand. Handball-Bundesligist Bergischer HC wartet weiter auf den ersten Punktgewinn gegen den THW Kiel. Am frühen Sonntagnachmittag musste sich der BHC im ISS Dome in Düsseldorf gegen den Deutschen Meister mit 27:32 (15:15) geschlagen geben. Dabei hielten die Löwen im Geisterspiel in der Landeshauptstadt bis weit in die zweite Hälfte mit und holten auch immer wieder Rückstände auf. Bis zum 23:25 (49.) war man auf Schlagdistanz. Am Ende nutzten die Kieler aber die Fehler des BHC im Angriff und setzten sich schließlich einige Minuten vor dem Ende entscheidend ab.

Gummersbach: Für das große Ziel zählt nur der Erfolg

Als Gast zeigt man sich gerne diplomatisch. So auch Torsten „Toto“ Jansen, der Trainer des HSV Hamburg. Nach der 25:26 (11:12)-Niederlage seiner Schützlinge im Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga beim VfL Gummersbach meinte er: „Von zwei nicht so guten Teams hat das etwas bessere gewonnen.“ Diesen Ball wollte sein Gegenüber Gudjon Valur Sigurdsson aber nicht aufnehmen: „Nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft.“

Egal, für die Mission Aufstieg zählte für die Oberbergischen nur der Sieg. Es war eine Partie, in der sich beide Mannschaften immer wieder durch Fehler in der Offensive oder durch zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen aus dem Rhythmus brachten. Besonders dann, wenn man sich hätte absetzen können.

Der VfL gab vor der Pause eine 11:8-Führung (26.) fast aus der Hand. Dank Keeper Matthias Puhle, der mit der Schlusssirene einen Siebenmeter hielt, ging man mit einer Führung in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel bekamen die Hamburger mehr und mehr Oberwasser und lagen nach 40 Minuten mit 17:15 in Front.

Fünf Minuten später war es dann aber erneut Puhle, der sein Team im Spiel hielt. Beim 19:20-Rückstand meisterte er wieder einen Strafwurf. Ein Weckruf für sein Team. Auf der Gegenseite verwandelte Janko Bozovic von der Siebenmeter-Linie. Nach einer weiteren tollen Parade des VfL-Keepers gelang den Gastgebern ein 3:0-Tore-Lauf zum 23:20 (51). Diesen Vorsprung gaben die Oberbergischen schließlich nicht mehr aus der Hand.

Nach der dritten Niederlage in Folge in der Fußball-Regionalliga steckt der Wuppertaler SV tief im Abstiegskampf. Am Samstag unterlag der WSV trotz einer über weite Strecken ordentlichen Leistung bei der U23 des 1. FC Köln mit 0:1 (0:0). Dabei mussten die Gäste nach einer gelb-roten Karte gegen Torjäger Marco Königs (21., wiederholtes Foulspiel) lange in Unterzahl agieren. Kurz nach der Pause erzielte Kasra Ghawilu das Tor des Tages.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Born und Dhünn machen es arg spannend
Born und Dhünn machen es arg spannend
Born und Dhünn machen es arg spannend
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare