Handball

Sieges-Puzzle setzt sich aus vielen Teilen zusammen

Vorerst ist die Laufbahn beendet: Jens Reinarz.
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Vorerst ist die Laufbahn beendet: Jens Reinarz.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Handball: Bergische Panther setzen sich in der 3. Liga klar beim VfL Gladbeck durch

Vielleicht drücken die Worte des überragenden Rückraumwerfers Simon Schlösser ja am besten aus, was Mannschaft und Fans nach dem vor allem in der ersten Hälfte berauschenden 37:29 (20:9)-Erfolg der Bergischen Panther beim VfL Gladbeck dachten: „Das hat so richtig Spaß gemacht!“ Vier Buchstaben, die den Kern treffen: S-p-a-ß.

Es war ein Vergnügen, den Handball-Drittligisten bei seinem Tagwerk zu beobachten. Von der ersten Minute an gab er den Ton an. Mit der Lust, hinten dichtzumachen. Und mit der Kreativität, vorne ein Tor nach dem anderen zu werfen. „Jetzt geht die Saison so richtig los“, ordnete Hans-Jürgen Middendorf aus der Führungsetage der Panther die Gala vorausschauend ein.

Ganz klar: Am nächsten Sonntag stellt sich der Mannschaft mit dem TuS Spenge ein ganz anderes Kaliber entgegen. Und doch gibt es viele kleine Puzzleteile, welches Middendorfs Einschätzung wahr werden lassen könnten. Zum Beispiel die Rückkehr des Max Weiß. Nach monatelanger Verletzungspause brachte sich der frühere Erstligaspieler hinten und vorne gleich dominant ein, auch wenn er mit dem ersten Wurf vom Kreis scheiterte. „Der Klassiker“, meinte er augenzwinkernd.

Oder da waren die Worte von Jens Reinarz, der in den letzten Spielen noch einmal sehr wirksam ausgeholfen hatte: „Stand jetzt ist nun wieder Schluss.“ Stand jetzt, aha. Wer weiß, was im Laufe einer Saison noch einmal so alles passiert.

Wichtig auch, was Trainer Marcel Mutz formulierte: „Die Basis des Erfolgs war die gute Abwehrarbeit.“ In Hälfte eins gab es für den Gastgeber kaum ein Durchkommen. Auch, weil Max Conzen als Schlussmann viele gute Aktionen hatte und ein sicherer Rückhalt war. So kamen die Riesen in der Riesener Halle von Gladbeck diesmal aus dem Bergischen Land. Zwar bot der VfL den neunfachen Torschützen Max Krönung auf, die Krönung war aber der Treffer von Dorian Wöstmann zum 37:26. Nach einem Kempa-Trick.

Tore: Schlösser (11/4), Bleckmann (5), Ueberholz, Heider (je 4), Weiß (3), T. Blum, Reinarz, Wolter, Görgen, Wöstmann (je 2).

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