Handball

Siege sollen für gute Gefühle sorgen

Im Anflug: HGR-Linksaußen Sebastian Pflüger will auch gegen Langenfeld wirbeln.  
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Im Anflug: HGR-Linksaußen Sebastian Pflüger will auch gegen Langenfeld wirbeln.  
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Regionalligist HGR empfängt Langenfeld. Verbandsligist Panther II muss in Wülfrath ran.

Von Peter Kuhlendahl

Regionalliga: HG Remscheid – SG Langenfeld (Sa., 17 Uhr, Neuenkamp). Vor und nach dem Nachholspiel am Dienstagabend gegen den Neusser HV, das die HGR nach einer zuvor langen Durststrecke mit 34:26 gewann, war von Gefühlen die Rede. Von guten Gefühlen. „Es ist sehr wichtig, dass wir mit denen aus der Saison gehen“, sagte beispielsweise auch Rückraumspieler Michael Heimansfeld, der gegen Neuss kurzfristig wegen einer Zerrung hatte passen müssen.

Auch am Samstag ist sein Mitwirken sehr fraglich. „Ich habe schon seit Wochen Rückenprobleme. Das zieht sich mittlerweile in den Brustbereich“, berichtete Heimansfeld, dessen Einsatz sich wohl kurzfristig entscheiden könnte. Ausgeschlossen ist derweil weiter das Mitwirken von Dominic Luciano, der sich vor einigen Wochen einer Zahnoperation unterziehen musste. „Aber wahrscheinlich ist ein weiterer Eingriff nötig“, erklärte der Kreisläufer.

Auch bei weiteren Akteuren gilt es abzuwarten, wie fit sie nach überstandenen Krankheiten sind. Philipp Hinkelmann merkte man schon am Dienstag an, dass er im wahrsten Wortsinn noch Luft nach oben brauchte. „Ich hatte zwar kein Corona. Aber ein anderer Virus hat mich fast eine Woche außer Gefecht gesetzt.“ Ähnlich erging es auch dem einen oder anderen seiner Nebenleute.

Genau diese personelle Problematik zieht sich bekanntlich wie ein roter Faden durch die ganze Saison. „Das hatte nicht nur Auswirkungen auf die Spiele, sondern auch auf die Trainingseinheiten. Und an eine Belastungssteuerung war oft gar nicht zu denken“, betonte Keeper Tobias Geske, der in seiner Funktion als Sportlicher Leiter der HGR noch den personellen Wunsch seines Trainers Alexander Zapf erfüllen muss: „Wir brauchen für die neue Saison auf alle Fälle noch einen Mann für den Innenblock.“

Doch jetzt gilt die volle Konzentration noch der aktuellen Meisterschaftsrunde. Gegen den Ex-Drittligisten aus Langenfeld, der noch tief im Abstiegskampf steckt, soll ein weiterer Sieg her. „Die machen es uns aber nicht so einfach wie Neuss“, sagte Zapf, der aber natürlich auf einen Erfolg hofft. Damit das gute Gefühl weiter anhält.

Verbandsliga: TB Wülfrath – Bergische Panther II (Sa., 18 Uhr).Da hatten sich die Panther bereits aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet, und dann patzt plötzlich die Konkurrenz wie zuletzt Tabellenführer Lintorf. Bedeutet für die Schützlinge von Trainer Erwin Reinacher, dass sie zumindest theoretisch noch eine Chance haben.

Dafür müssen jedoch die noch vier ausstehenden Saisonspiele auf alle Fälle gewonnen werden. „Aber allein schon die Aufgabe am Samstag wird sehr kniffelig“, sagt Reinacher und begründet dies alleine schon mit der aktuellen personellen Situation. Abwehrstratege Mathias Rechlin fällt aus privaten Gründen aus. David Kreckler muss wegen seiner Schulterverletzung passen. Jannis Lorenz hat eine Schambeinentzündung. Und einige andere Akteure mussten in dieser Woche krank das Bett hüten. Reinacher: „Sie haben aber kein Corona.“ Ob es Unterstützung aus dem Drittligakader gibt, ist völlig offen. „Die Jungs sind praktisch im Urlaub. Ich habe noch keine Ahnung, wer sich kurzfristig zur Verfügung stellt“, berichtet der Coach, der zu guter Letzt noch vor der Heimstärke der Wülfrather warnt: „Ihre Fans puschen sie ordentlich nach vorne.“

Saisonabschluss

Mit einem kleinen Event will Regionalligist HGR sich aus der Saison verabschieden. Beim Spiel der 1. und 2. Mannschaft am 14. Mai haben HGR-Nachwuchsspieler und ihre Eltern freien Eintritt. Und bekommen Bons für Wurst und Pommes.

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