Sieg gegen Schlusslicht ist Pflicht

Auf die Torhüter Ruben Heinrichsdorff (r.) und Robin Eigenbrod war in dieser Saison meistens Verlass.
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Auf die Torhüter Ruben Heinrichsdorff (r.) und Robin Eigenbrod war in dieser Saison meistens Verlass.

HANDBALL Oberligist HG Remscheid empfängt morgen den punktlosen Letzten TV Vorst. Der Start war mit fünf Punkten aus drei Spielen überraschend gut. Dann folgten sechs nicht unerwartete Niederlagen gegen die vermeintlichen Spitzenteams der Oberliga. "Und auch bei der DJK Adler Königshof muss man auswärts nicht gewinnen",

sagt Heino Kirchhoff über die Partie am vergangenen Wochenende. Vor dem Duell gegen das punktlose Schlusslicht TV Vorst am Samstag (19.15 Uhr, Neuenkamp) stellt der Trainer der HG Remscheid aber unmissverständlich klar: "Das muss man gewinnen. Und ich bin überzeugt davon, dass wir dieses Spiel auch gewinnen werden."

"Wir sind froh, dass wir zurückgreifen können."

HGR-Coach Heino Kirchhoff

Wobei Kirchhoff davor warnt, den Tabellenletzten auf die leichte Schulter zu nehmen. "Sie haben zwar alle Spiele verloren, sich aber immer erheblich gewehrt und meistens nicht hoch verloren." Vorst spiele ein variables Abwehrsystem und kontere gut. Die Gäste erzielten als Tabellenletzter bislang 21 Tore mehr als die HGR - kassierten allerdings auch 51 Tore mehr. "Wir dürfen uns vorne nicht viele Fehler erlauben, müssen defensiv kompakt stehen und brauchen eine gute Torwartleistung", nennt Kirchhoff das Erfolgsrezept.

Wer im Tor steht, entscheidet er zusammen mit Co-Trainer Detlef Randzio wie immer kurzfristig. "Wir tragen Woche für Woche unsere Gedanken zusammen, achten auf die Fitness, die Trainingsleistung und den kommenden Gegner", berichtet Heino Kirchhoff, nach welchen Kriterien das "Casting" zwischen Ruben Heinrichsdorff und Robin Eigenbrod abläuft. "Wir sind froh, dass wir auf zwei gute Torhüter zurückgreifen können."

Doch auch bei den Feldspielern wächst die Anzahl an Alternativen allmählich an. Wie berichtet, ist Rückkehrer André Niese ab sofort für die HG Remscheid spielberechtigt und könnte für lange vermissten Druck aus dem Rückraum sorgen. "Wir müssen abwarten, ob er uns nach seiner langen Handballpause und seiner Fußverletzung gegen Vorst schon helfen kann", bleibt Heino Kirchhoff vorsichtig.

Linkshänder André Niese würde der HGR gut zu Gesicht stehen, zumal Danyon Jähnichen (vermutlich Ermüdungsbruch im Fuß) ganz sicher und Florian Funk (Leiste) vermutlich ausfallen werden. Festgespielt hat sich inzwischen Lukas Pütz aus der 2. Mannschaft. Niklas Lüttger und Lars Halfmann aus dem Landesliga-Team könnten die Nächsten sein. Der HGR-Trainer freut sich über den inzwischen deutlich größeren Kader. "So sind wir im Training auch mal in der Lage, Sechs-gegen-Sechs zu spielen, ohne dass ein Trainer einspringen muss", sagt Heino Kirchhoff mit einem Augenzwinkern.

UNITAS HAAN

KONKURRENT Die DJK Unitas Haan, in der Tabelle auf Platz 13 mit zwei Punkten genau zwischen der HGR und dem TV Vorst platziert, hat auf den Negativlauf reagiert und sich von Coach Jörg Müller getrennt. Nachfolger des ehemaligen HGR-Trainers ist Co-Trainer Ronny Lasch.

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