Rollhockey

Selbst vom Hallenwart gibt es Kritik

Die Remscheider Fabian Selbach, Daniel Strieder und Yannick Peinke (v.l.) wollen am Samstag was gutmachen. Foto: Michael Sieber
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Die Remscheider Fabian Selbach, Daniel Strieder und Yannick Peinke (v.l.) wollen am Samstag was gutmachen.

Rollhockey-Bundesliga: IGR will sich gegen Darmstadt rehabilitieren – Frauen müssen in Düsseldorf gewinnen.

Von Peter Kuhlendahl

Sie wussten, was sie sich da eingebrockt hatten. Und auch der langjährige Hallenwart ihrer Heimspielstätte in Hackenberg konnte sich bei der ersten Trainingseinheit nach dem 4:13-Debakel in Herringen am vergangenen Samstag nicht verkneifen, den Spielern der IGR Remscheid einen Spruch reinzudrücken. „Alle berechtigte Kritik ist auch angekommen“, erklärte Trainer Timo Meier.

Was sich alleine auch darin widerspiegelte, dass die Trainingsbeteiligung in dieser Woche bemerkenswert gut war. Die Einheiten starteten am Montag übrigens unter freiem Himmel. Auf der beleuchtenden Strecke im Lenneper Bachtal bat der Coach zu einer umfangreichen Laufeinheit. Meier: „Gemurrt hat dabei keiner.“ Intensiv weiter ging es dann in der restlichen Woche in der Vorbereitung auf das letzte Spiel in der Dreifachrunde in der Bundesliga. An diesem Samstag ist da um 16 Uhr der RSC Darmstadt in Hackenberg zu Gast. Dass es in der Partie für die IGR um Wiedergutmachung geht, liegt auf der Hand. Am wichtigsten ist jedoch, endlich wieder mit einem positiven Gefühl aus der Halle zu gehen.

Dafür könnten die Darmstädter der richtige Gegner sein. Für die endet die Saison bereits an diesem Samstag. Als Tabellensechster und damit Schlusslicht haben die Hessen die Teilnahme am Play-off-Halbfinale verpasst. In der Partie in Remscheid geht es für sie um gar nichts mehr.

Dies ist in den anderen beiden Spielen, die am Samstagnachmittag zeitgleich stattfinden, ganz anders. Und auch die IGR blickt gespannt auf den Ausgang der Partien zwischen der RESG Walsum und dem RSC Cronenberg sowie dem SK Germania Herringen und dem TuS Düsseldorf-Nord. Dann entscheidet sich, wer als Tabellenführer in die Play-offs geht und auf wen die IGR treffen wird. Selbst in der Hand haben es die Walsumer, die mit einem Sieg gegen die Wuppertaler den Platz an der Sonne behalten. Die Herringer müssen bei einem Erfolg gegen Düsseldorf auf einen Ausrutscher der Duisburger hoffen. Und auch Cronenberg hat theoretisch noch eine Chance.

Aber zurück zum Spiel der Remscheider, die aktuell auch von Coronafällen nicht verschont sind. Alexander Ober musste nach einem positiven Test bereits am vergangenen Wochenende passen. Jetzt hat es zudem noch Ole Kaldasch und Eric Krämer erwischt. „Ansonsten stehen aber alle anderen zur Verfügung“, sagt Meier.

Frauen stehen vor der Woche der Wahrheit

Es sind die drei Spiele der Wahrheit, die in den nächsten acht Tagen auf die Frauen der IGR warten. An diesem Samstag (18.30 Uhr) steht zunächst die Bundesligapartie beim TuS Düsseldorf-Nord auf dem Programm. Nächsten Mittwoch (20 Uhr) steigt in der Sporthalle Hackenberg dann das Nachholspiel gegen die RESG Walsum. Und am Samstag drauf um 14 Uhr an gleicher Stätte das DRIV-Pokal-Halbfinale gegen Bison Calenberg.

„Das sind alles Endspiele für uns“, sagt Thomas Beck, der 2. Vorsitzende der IGR. In Düsseldorf dürfen sich die Remscheiderinnen keinen Ausrutscher erlauben, sonst ist die Teilnahme an den Play-offs zur Deutschen Meisterschaft für den Titelverteidiger fast schon Geschichte. „Das Hinspiel gegen den TuS haben wir zwar knapp verloren. Aber mittlerweile sind wir wesentlich verbessert“, findet Beck. Zudem können die Remscheiderinnen in ihrer stärksten Formation antreten.

Bedingungen

Alle, die die IGR Remscheid am Samstag in der Sporthalle Hackenberg unterstützen möchten, sollten sich auf folgende Einlassbedingung einstellen: 2G+. „Das haben wir aus den Updates der Coronaschutzverordnung so abgeleitet“, sagt der Vorsitzende Georg Feldhoff. Am Platz können die Besucher der Bundesliga-Begegnung demnach ihre Masken abnehmen.

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