Sportlicher Adventskalender

Seine Rückennummer bekommt er eher zufällig

Die 16 auf der Brust und der Hose: Christian Röder. Foto: M. Sieber
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Die 16 auf der Brust und der Hose: Christian Röder.
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Hinter dem 16. Adventstürchen steckt Handballer Chris Röder.

Von Andreas Dach

Er möchte nicht, dass seine drei Kreuzbandrisse in den Mittelpunkt gestellt werden. Tun wir nicht, versprochen! Aber wenn die Geschichte des Christian Röder erzählt wird, ist es unvermeidbar, das Verletzungspech der Vergangenheit kurz aufzulisten. Den Bezirksliga-Handballer des Lüttringhauser TV hat es dreimal übel erwischt. Einmal beim Skateboardfahren, zweimal beim Handball. Er hatte die Nase voll. Bis er seinen alten Kumpel Lars Blicke traf. Der sagte: „Komm doch mal wieder zum Training.“ Vier Jahre ist das her. Und Röder trug beziehungsweise trägt mit seiner engagierten Spielweise seitdem dazu bei, dass dem LTV ein guter Ruf in der Handball-Szene vorauseilt.

Als er damals wieder zum ersten Training erschien, hielt ihm Abteilungsleiter und Co-Trainer Frank Hackländer das Trikot mit der Nummer 16 hin. „Das ist noch frei“, bekam Christian Röder zu hören. Er nahm es und trägt es seitdem. Ohne besondere Assoziationen. Einfach nur gerne und erfolgreich.

Röder gehört längst zu den Konstanten im Spiel der Lüttringhausener. Meist wird der 28-Jährige im Rückraum eingesetzt. Das war unter Trainer Konstantin Patrascu schon so. Und ist jetzt auch von dessen Nachfolger Thorsten Fengler so vorgesehen. Allerdings sagt der Elektriker eines Chemiebetriebs in Wuppertal: „Meine Lieblingsposition ist die des Linksaußen.“

Mit dem Handballspielen hat er einst bei der Lenneper TG begonnen, später – nach dem Zusammenschluss mit dem Hastener TV – bei der HG Remscheid gespielt. Zum Ende seiner Zeit in der B-Jugend wechselte er nach Lüttringhausen.

Dort fühlte er sich wohl. Und tut das auch nach seinem schon vier Jahre zurückliegenden Comeback wieder. Sonst hätte er bestimmt nicht zugesagt, zusätzlich zu seinem Mitwirken in der 1. Mannschaft auch noch als Co-Trainer bei der Frauen-Mannschaft einzusteigen. Fast-Namensvetter Christian Rother, zuvor Kreisläufer beim Regionalligisten HG Remscheid, hatte sich ihn an seine Seite geholt.

Es passt mit den beiden, die seit anderthalb Jahren als Duo wirken. „Wenn es nicht Spaß machen würde, würde ich es nicht machen“, verkündet Röder Einleuchtendes. Spaß macht es dem „stolzen Lenneper“, wie er sich nennt auch mit der Männer-Mannschaft. Trotz coronabedingter Zwangspause. „Man hält trotzdem Kontakt“, berichtet der Mann mit der Nummer 16 von Telefonaten und WhatsApps. Über Verletzungen wird dann nicht gesprochen. Gut so.

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