Gedenken

WSV-Idol Sonny Haase – Tod mit 88

  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
    schließen

Erich Haase, Spitzname Sonny, ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

Er gehörte zu den bekanntesten Spielern der frühen und erfolgreichen Jahre des Wuppertaler SV, war Mitglied im Club der Nationalspieler – am Samstag verbreitete sich im Stadion am Zoo die Nachricht wie ein Lauffeuer, dass Erich Haase, Spitzname Sonny, im Alter von 88 Jahren gestorben ist. Wenige Tage zuvor – am Montag – war seine Frau Lilo gestorben, und so hatte auch Haase der Lebensmut verlassen. Er folgte einen Tag später.

„Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Erich Haase gehörte zu den ehemaligen Spielern, die immer noch Kontakt zum Verein gehalten haben“, sagte WSV-Vorstand Thomas Richter und versprach, dass der Verein Haase ein würdiges Andenken bewahren werde.

Haase, der in Nordhausen geboren wurde, kam 1953 von Werder Bremen erstmals für ein kurzes Gastspiel zum WSV-Vorgänger SSV Elberfeld. Von 1956 bis 1968 war der schnelle Stürmer dann wesentlicher Bestandteil der WSV-Mannschaft. In drei Jahren in der Oberliga West, der damals höchsten Spielklasse (56-58 und 62/63), erzielte er in 72 Spielen 13 Tore, spielte mit dem WSV von 1958 bis 1962 in der 2. Liga West, von 1963 bis 1968 in der Regionalliga West.

Danach blieb er dem WSV als Jugendtrainer verbunden. Seine Fußballkarriere hatte „Sohni“ (so hatte ihn seine Mutter gerufen, seine Fußballkollegen machten daraus Sonny) Haase in Halle an der Saale begonnen, wurde 1953 in die DDR-Auswahl berufen. Später bestritt er drei B-Länderspiele für die Bundesrepublik.

Haase galt beim Wuppertaler SV als Kultfigur, als einer der besten Spieler, die jemals für den Verein im Stadion am Zoo gekickt haben. Von seinem Wissen haben viele Nachwuchsspieler profitiert, denen er ruhig und sachlich die große Kunst des Fußballs nahegebracht hat. -gh/ad-

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Born und Dhünn machen es arg spannend
Born und Dhünn machen es arg spannend
Born und Dhünn machen es arg spannend
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Zweitvertretungen geht es um die Freundschaft
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
Wegen Tönnies platzt Lars Althoff der Kragen
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein
FCR zieht mühelos ins Halbfinale ein

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare