Marathon

Sehnke ist in schweren Unfall verwickelt

Marathonläufer hat Glück im Unglück.

Eigentlich wollte er eine dicke Überschrift über seine Mail stellen, die lauten sollte: Berlin ist immer eine Reise wert. Inzwischen denkt der Hückeswagener Peter Sehnke zumindest in Teilen anders darüber. Er war mit der gesamten Familie in der Bundeshauptstadt, hatte sich mit Freunden getroffen und dann zum 17. Mal am Berlin-Marathon teilgenommen. Dies – mit Blick auf die Zeit von 4:07 Stunden – erfolgreich. Zudem stand die Riesenveranstaltung durch den neuen Fabelweltrekord von Eliud Kipchoge (2:01:09 Stunden) ganz besonders im Fokus der Öffentlichkeit.

Berlin war also doch eine Reise wert? Ja, wenn da nicht die Erlebnisse der Rückreise gewesen wären. Sehnkes waren auf der Autobahn in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt und hatten noch Glück im Unglück. „Ich konnte mein Fahrzeug zum Stehen bringen“, berichtet der Marathonläufer. Allerdings hat sein Auto nur noch Schrottwert, und seine Kinder stehen unter Schock. Der an dem Crash beteiligte Fahrer des anderen Autos musste ins Krankenhaus. Sehnke: „Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser.“

Inzwischen zieht er kleines Fazit: „Wir sind offenbar unverletzt geblieben, aber da muss man die nächsten Tage noch abwarten. Man wird sich wieder bewusst, wie kostbar das Leben ist.“

Am Samstag steht für ihn das nächste Sportereignis an – Tischtennis mit der SG Kolping. „Ob ich dann dabei bin, ist noch nicht absehbar“, sagt er. Und Berlin ist oft, aber nicht immer eine Reise wert. ad

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