Wer erkennt wen?

Schön: Der Eurofighter mit dem gewöhnungsbedürftigen Kopfschmuck

Eine starke Truppe, die sich da im Möbelhaus Knappstein zum Sponsorentermin eingefunden hatte. Foto: Archiv
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Eine starke Truppe, die sich da im Möbelhaus Knappstein zum Sponsorentermin eingefunden hatte.
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In unserer Serie „Wer erkennt wen“ stehen diesmal Fußball-Landesligisten FC Remscheid und sein damaliger Leitwolf im Fokus.

Von Fabian Herzog

Die ganz große Aufstiegseuphorie ist in den meisten Blicken nicht abzulesen. Was aber möglicherweise auch am gewöhnungsbedürftigen Kopfschmuck liegt, mit dem die Spieler des Fußball-Landesligisten FC Remscheid bei einem Sponsorentermin im Sommer 2007 im Möbelhaus Knappstein ein wenig fremdeln. Auch Frank Schön macht auf dem Foto nicht unbedingt den Eindruck, überschwängliche Freude zu empfinden. Den früheren Profi (unter anderem Schalke 04), der seine Karriere beim FCR ausklingen ließ, hatten wir in dieser Woche in den Mittelpunkt der Serie „Wer erkennt wen“ gestellt.

Ihn im Speziellen, aber auch die damalige Mannschaft von Trainer Lothar Steinhauer und dessen „Co.“ Dirk Abel, die zu diesem Zeitpunkt noch vor Tatendrang strotzte. Nach dem verpassten Aufstieg in der Saison 2006/07, als man als Zweiter dem Lokalrivalen Spvg. Radevormwald den Vortritt hatte lassen müssen, brannten alle auf die anstehende Spielzeit. In der sollte die ersehnte Rückkehr in die damalige Verbandsliga endlich gelingen. Dafür hatte man einmal mehr aufgerüstet und sich unter anderem mit Michael Günther aus Ronsdorf, Christian Dalitz aus Beyenburg, Volkan Yilmaz aus Essen sowie Talha Özkan und Sebastian Grund aus der eigenen Jugend verstärkt.

Saison endet im Debakel, Aufstieg gelingt erst zwei Jahre später

Dass die Saison ein einziges Debakel werden würde, ahnte auf der Knappstein-Treppe noch niemand. Der FCR landete am Ende nur auf Platz neun und hatte 13 Punkte Rückstand auf Aufsteiger Spvg. Schonnebeck. Trotz dieses Kaders, mit Spielern wie Tuncay und Taner Kurmali, Markus Hosnjak, Denis Grolewski, Ernst Cebula, Markus Maxellon, Ruzhdi Ferataj, Rafael Magiera, Christian Steinhauer, Nikos Kapassas, Ardian Krasniqi oder Yavuz Özmen. Und eben Schön, der bis 2009 bleiben und sich mit dem dann endlich realisierten Aufstieg verabschieden sollte. „Den habe ich damals mit 22 Jahren noch aus Block A des Röntgenstadions bejubelt“, erzählte Cedric Pick, der über Schön sagte: „Er war Teil der legendären Schalker Eurofighter und galt beim FCR als Königstransfer.“

Beim Anblick des Bildes geriet auch Dirk Schüttrumpf, der damalige Vorsitzende, ins Schwärmen: „Ein toller Schnappschuss.“ Er erfreute sich an den „interessanten Kopfbedeckungen“ und nannte Schön „eine echte Legende“.

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