Motorsport

„Schneewittchen“ will bei der DM abräumen

So sieht „Schneewittchen“ aus: Der BMW von Marco Hackenberg soll bei der Slalom-DM durchstarten. Foto: MH
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So sieht „Schneewittchen“ aus: Der BMW von Marco Hackenberg soll bei der Slalom-DM durchstarten.
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Motorsportler Marco Hackenberg bereitet sich auf die Titelkämpfe vor.

Von Andreas Dach

Sie kennen Groß Dölln nicht? Kein Problem: Mitte Oktober kann Marco Hackenberg ausführlich Auskunft geben über den Ortsteil der Stadt Templin im Landkreis Uckermark. Dann liegt die Deutsche Slalom-Meisterschaft hinter dem Rennfahrer aus Wipperfürth-Kreuzberg, der seinen 170 PS starken BMW E36 STW in Radevormwald in einer Garage untergebracht hat. Nördlich von Berlin will der motorsportbegeisterte Hackenberg am 11. und 12. Oktober mit seinem „Schneewittchen“, wie er sein Gefährt liebevoll nennt, in den Top 20 landen. In seiner Klasse sogar unter den ersten Drei.

Ambitionierte Ziele des gebürtigen Raders, der seine Leidenschaft unter dem Begriff „Hackyracing“ hoffähig gemacht hat. Er hatte sich mit seinem Team viel Zeit gelassen, den BMW nach seinen Vorstellungen zu bauen. Es hatte Rückschläge gegeben, mittlerweile stehen die Kumpels von damals bei dem großen Motorsportprojekt auch nicht mehr an seiner Seite. „Wir sind ein reines Familienunternehmen geworden“, sagt Marco Hackenberg. Und darf sich der Unterstützung durch Ehefrau Natascha und Vater Klaus sicher sein. Dazu helfen die Freunde Armin und Jochen, wo sie nur können.

Nach der ersten kompletten Saison, die hinter „Hackyracing“ liegt, hat man Blut geleckt. „Bei 13 Starts habe ich neunmal auf dem Treppchen gestanden“, bilanziert der Mann aus dem Oberbergischen. „Viermal habe ich sogar gewonnen.“ Unter anderem beim Rennen in Bitburg.

In Berlin geht es bei der DM ans Eingemachte

Weshalb er auch guter Dinge ist, die vorangehenden DM-Wochenenden in Höxter (19./20. September) und in Ahrweiler (5./6. Oktober) gut hinter sich zu bringen. In Berlin geht es am Wochenende danach beim Finale ans Eingemachte – mit vier Veranstaltungen an zwei Tagen.

Insgesamt besteht die Deutsche Meisterschaft aus elf Teilen innerhalb von sechs Wochen. Hackenberg: „Da man Streichergebnisse hat, ist man nicht gezwungen, an allen teilzunehmen.“ Was das Budget auch gar nicht zulassen würde. Der Motorsportler: „Ich versuche es mit Fleiß und Geist, nicht mit dem Portemonnaie.“ Sein Gefährt hat Potenzial, auch wenn an der Hinterachse gerade mal wieder geschraubt werden muss. Es gibt immer etwas zu tun. Ein „Schneewittchen“ will gehegt und gepflegt werden . . .

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