Adventskalender des RGA-Sports

Schlussmann wird sich wegen des Geburtstags untreu

Eins der letzten Fotos, bei dem man Damian Franecki mit der Nummer 12 auf der Brust sieht. Der WTV-Torhüter wechselt auf die 23.Foto: Doro Siewert
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Eins der letzten Fotos, bei dem man Damian Franecki mit der Nummer 12 auf der Brust sieht. Der WTV-Torhüter wechselt auf die 23.
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Die Nummer 12 im Adventskalender des RGA-Sports mit WTV-Torhüter Damian Franecki.

Von Andreas Dach

An die 12 ist er per Zufall gekommen. Als Damian Franecki vor acht Jahren aus dem Jugend- in den Seniorenbereich gewechselt ist, gab es für ihn nur das Trikot mit der Nummer 12. „Etwas anderes war gerade nicht frei“, erinnert sich der Handball-Torhüter, der damals mit der Dritten des HC Wermelskirchen in der Kreisliga spielte. Dieser Zahl blieb er treu. Bis heute. Schwierig war das nicht.

„Darum schlägt sich kein Schlussmann“, berichtet er aus Erfahrung. „Die meisten wollen die Nummer 1, um auch auf diese Weise zu zeigen, dass sie der Stammtorhüter sind.“

Franecki, mittlerweile 26 Jahre alt, lässt auch mit einer zusätzlichen 2 hinter der 1 Leistung sprechen. Er ist einer von drei Schlussmännern des Wermelskirchener TV in der Landesliga, balgt sich mit Dominic Bischzur und Carsten Mundhenk um Einsatzzeiten beim super in die Saison gestarteten WTV.

„Uns hatte offenbar keiner auf dem Zettel“, freut sich Damian Franecki über den tollen Beginn, der Lust auf mehr macht. „Wir halten uns einzeln mit Laufeinheiten fit“, schildert er die Situation in der Coronapause, die sich bequem auch auf viele weitere Mannschaften übertragen lässt. Was ihm imponiert: „Die Lage ist für alle schwierig. Aber jeder geht sehr verantwortungsbewusst damit um, weil die Gesundheit vorgeht.“

Franecki ist die personalisierte Loyalität. In der Jugend hat er beim JHC gespielt, bei den Erwachsenen beim HCW und nun beim WTV. Ein Verein quasi. Dass er während seines Dualen Studiums zwischen 2015 und 2018 mit einem Zweitspielrecht auch für ein Team seines Studienortes Heidenheim an der Brenz aktiv war, hatte damit zu tun, dass er Spielpraxis behalten wollte. Bei Besuchen in Wermelskirchen zog er aber das Trikot seines Heimatclubs an. Das mit der Nummer 12.

Ach, ja, und da war auch noch ein Abstecher zum AFC Amboss. Franecki hatte (auch) ein Herz für den American Football, blieb aber nur eine Saison. Eine langwierige Fingerverletzung ließ ihn umdenken: „Ich habe mich komplett für den Handball entschieden.“ Und für Wermelskirchen. Dort ist er seit dem Studienabschluss beruflich als IT-Business-Analyst tätig und gehört zudem nach einem Lehrgang der Freiwilligen Feuerwehr Eipringhausen an.

Es tut sich also eine Menge in seinem Leben. Was auch die Zahl auf seinem Torhüterdress betrifft. Der WTV ist mit neuen Trikots eingedeckt worden. Franecki trägt künftig die 23 auf dem Rücken, begründet: „Ich dachte, ich mache mal etwas Neues.“ Der Grund sei „ein wenig albern“. Nämlich: „Der 2.3. ist mein Geburtstag.“

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