Beachvolleyball

Sandra Ferger feiert ihr Comeback im Sand

Sandra Ferger ist froh, endlich wieder Beachvolleyball spielen zu können. Foto: M. Christians/HOCH ZWEI
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Sandra Ferger ist froh, endlich wieder Beachvolleyball spielen zu können.
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Beachvolleyballerin wieder im Einsatz.

Von Fabian Herzog

Einen kompletten Sommer ohne einen einzigen Ballwechsel? Für die Beachvolleyballerinnen und -volleyballer unvorstellbar. Sandra Ferger und Co. drohte wegen Corona aber genau dies. Doch nun haben die gebürtige Remscheiderin und ihre Kolleginnen aus dem deutschen Leistungsbereich zumindest eine Alternative gefunden, dessen Auftakt sich durchaus sehen lassen konnte. Die Beach-Liga ist ein von Spieler Alexander Walkenhorst ins Leben gerufene Turnierformat, das neben der Fußballarena in Düsseldorf ausgetragen und weltweit im Internet übertragen wird.

Zum Teilnehmerfeld im Frauen- und Männerbereich gehört die deutsche Elite. Auch Ferger und Teamkollegin Christine Aulenbrock wurden von den Organisatoren angefragt, konnten wegen beruflicher Verpflichtungen aber nicht sofort zusagen und rutschten so auf die Nachrückerliste. Weil sich in der ersten Turnierwoche – gespielt wird bis zum 12. Juli – aber direkt einige Spielerinnen im Bereich der Bauchmuskulatur verletzten, sprangen die beiden ein.

Ferger zunächst alleine, die für Kim Behrens übernahm und an der Seite Cinja Tillmanns in den Sand zurückkehrte. „Das war schon cool, endlich mal wieder zu spielen“, sagte die Remscheiderin, die zuletzt bei der Deutschen Meisterschaft Anfang September 2019 unter freiem Himmel im Einsatz gewesen war.

Niederlagen wurmen die gebürtige Remscheiderin direkt wieder sehr

Weil sich nach einem Sieg am Nachmittag auch Tillmann im dann abgebrochenen Abendspiel verletzte, rückte am nächsten Tag Aulenbrock nach und komplettierte das etatmäßige Team. In vier Spielen mussten sich beide dreimal geschlagen geben, was Ferger ziemlich wurmte. „Ich hasse es zu verlieren“, sagte die 28-Jährige, die weder die fehlende Spielpraxis („Mussten uns schon erst einmal wieder einspielen“) noch die starken Gegnerinnen („Die Spiele finden auf sehr hohem Niveau statt“) wirklich tröstete. Schließlich waren Ferger und Aulenbrock mehrfach nah dran am Sieg, wie beispielsweise beim 1:2 gegen Nationalspielerin Karla Borger und Svenja Müller. „Das war einfach nur blöd“, sagte Ferger nach zwei vergebenen Matchbällen.

Fortgesetzt wird die Beach-Liga der Frauen – der erste Teil der Männer läuft diese Woche – an diesem Samstag. Mit Ferger und Aulenbrock dann aber wieder in der Rolle der Nachrückerinnen. Viel mehr fiebern die beiden aber jetzt schon einem anderen Event entgegen. Am Montag wurde bekannt, dass die Deutsche Meisterschaft vom 3. bis 6. September am Timmendorfer Strand ausgetragen werden kann. Die Quali dafür beginnt am 17. Juli.

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