Judo

Saisonauftakt: RTV geht mit klarer Ansage ins Rennen

Auch RTV-Kapitän Junior Degen will seinen Gegner am Samstag in Mönchengladbach auf die Matte legen. Foto: Jürgen Steinfeld
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Auch RTV-Kapitän Junior Degen will seinen Gegner am Samstag in Mönchengladbach auf die Matte legen.
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Vor zwei Jahren sind die Judoka des Remscheider TV in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Nach der Gründung des Teams im Jahr 2012 war dies bereits der siebte Aufstieg.

Von Peter Kuhlendahl

Und der letzte Schritt in die 1. Liga sollte auch längst getan sein. Doch dann wurde der RTV jäh ausgebremst. Nicht etwa von der Konkurrenz auf der Matte, sondern der Pandemie und den damit verbundenen sportlichen Lockdowns. „Nach zwei Jahren warten, hoffen und planen geht es nun wieder auf die Wettkampfmatte“, betont RTV-Manager Cedric Pick.

In dieser Saison sind endlich alle Ampeln auf grün. Am kommenden Samstag steht in Mönchengladbach nun der erste von insgesamt drei Wettkampftagen in der 2. Liga auf dem Programm. Dabei treffen die Remscheider auf den gastgebenden 1. JC Mönchengladbach und den Braunschweiger JC.

Dabei wissen im Lager der Remscheider alle, wie schwierig dieser Auftakt sein wird. „Beide Gegner gehören zum Favoritenkreis um den Aufstieg in die 1. Bundesliga“, erklärt Pick, der deshalb auch direkt von einer echten Standortbestimmung des ambitionierten RTV spricht.

Nach dem Wiegen ab 15 Uhr wird es eine Stunde später ernst. Um 16 Uhr müssen die Remscheider gegen Braunschweig auf die Matte. Im Anschluss geht es dann gegen die Gastgeber.

Gekämpft wird in sieben Gewichtsklassen (-60, -66, -73, -81, -90, -100 und +100 Kilogramm). Die Kampfzeit beträgt vier Minuten. Sollte es dabei keine Wertung geben, geht es in den sogenannten Golden Score ohne Zeitlimit.

Für die Zuschauer gilt in der Halle die 3G-Regel

Beim Auftritt am Niederrhein kann Chefcoach Peter Degen am Samstag auf das stärkste Team setzen. „Einer Mischung aus bergischen Talenten und internationalen Topstars“, wie Pick erklärt, der zuletzt bekanntlich auch Johannes Frey, den Bronzemedaillengewinner mit der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen im Sommer, verpflichten konnte. Auch dies ist ein Grund, um aus dem Mund des Managers eine klare Ansage zu hören: „Wir fahren nach Mönchengladbach, um beide Kämpfe zu gewinnen. Ich gehe davon aus, dass wir uns jeden einzelnen Punkt extrem hart erkämpfen müssen. Aber wir haben die Qualität, uns am Ende durchzusetzen.“

Bei aller Freude darauf, dass es endlich aus sportlicher Sicht wieder losgeht, gilt es aber auch am Samstag bestimmte Regeln ob der Pandemie zu beachten. Alle Angehörigen der einzelnen Mannschaften (Aktive und Betreuer) müssen einen offiziell bestätigten negativen Test vorlegen, der frühestens am Vortag durchgeführt werden darf. Da der Veranstalter während des gesamten Wettkampftages die Zuschauer und die Aktiven strikt voneinander trennt, gilt für die Besucher die 3G-Regel (geimpft/genesen/getestet).

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