Rollhockey

Der Rollhockeysport lebt dank Engagement

Grenzenloser Jubel nach dem 2:0-Finalsieg gegen Cronenberg: Die weibliche U17 der IGR Remscheid ist Deutscher Meister. Foto: Michael Simon
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Grenzenloser Jubel nach dem 2:0-Finalsieg gegen Cronenberg: Die weibliche U17 der IGR Remscheid ist Deutscher Meister.
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Die IGR übernimmt die Vorreiterrolle.

Von Andreas Dach

Hinter ihnen liegen drei Wochenenden voller harter Arbeit. Wahnsinn, was die Verantwortlichen der IGR Remscheid mit vielen treuen Helferinnen und Helfern an ihrer Seite ehrenamtlich auf die Beine gestellt haben. Insgesamt vier deutsche Rollhockey-Meisterschaften wurden in der Sporthalle Hackenberg ausgerichtet – und das unter schwierigsten Corona-Bedingungen.

Dass quasi „nebenbei“ auch noch sehr erwähnenswerte sportliche Erfolge gefeiert werden konnten, war so etwas wie die Belohnung für den großen Einsatz aller Beteiligten. Die weibliche U17, von Anna Behrendt und Saphira Giersch taktisch perfekt eingestellt, sorgte am Sonntag mit dem 2:0-Finalsieg gegen den RSC Cronenberg für das Tüpfelchen auf das I. Der Jubel danach war grenzenlos.

„Jetzt sind wir erst einmal alle so richtig platt“, sagte der Vorsitzende Georg Feldhoff nach dem Mammutprogramm. „Aber es hat sich gelohnt, für unseren Sport zu kämpfen.“ Dies mit der Gewissheit, dabei nicht alleine zu sein. Neben Eltern und Vereinsmitgliedern engagierten sich auch Vertreter der teilnehmenden Vereine bei der Organisation und Durchführung. Das war ein großes Miteinander. Am Ende war der Rollhockeysport der ganz große Gewinner.

Um die Umsetzung des Hygienekonzepts kümmerten sich Vertreter der IGR. Wie auch um die Einlasskontrolle mit Namenserfassung. Beim Catering sowie beim Auf- und Abbau gab es dann große Unterstützung seitens der teilnehmenden Vereine. Niemand scheute sich, mit anzupacken. Cronenberger, Düsseldorfer, Schwerter, Hülser – sie alle sorgten für einen guten Ablauf.

„Am wichtigsten war, dass alle zusammengekommen sind und ein Stück sportliche Normalität erlebt haben“, sagte Georg Feldhoff. Dass die U11 parallel dazu in Düsseldorf noch Bronze gewann, machte die Geschichte erst recht so richtig rund.

Was sehr gut ankam, war die Live-Übertragung aller Partien der weiblichen U17-DM über einen Youtube-Kanal. „Die Zugriffszahlen waren superviel“, begeisterte sich Feldhoff. „Für uns ist das das Signal, dass wir künftig auch die Spiele unserer Bundesliga-Mannschaften live übertragen sollten.“

Die Inzidenz-Zahlen sorgen gerade für Verdruss

In anderthalb Wochen wird es ernst. Dann kommt der RSC Darmstadt nach Hackenberg. Mit wie vielen Zuschauern in der Halle? Überhaupt mit Fans? Die Sieben-Tage-Inzidenz-Zahlen sorgen gerade wieder für reichlich Verdruss. Das nächste große Thema für die IGR, die sich gerade nicht zum ersten Mal als krisenerprobt erwiesen hat. Die nächsten großen Herausforderungen warten.

Gerade auch wenn man an den Europapokal denkt, der auf wackeligen Füßen steht. Umso wichtiger, dass es Menschen gibt, die mit riesengroßem Herz für den Rollhockeysport kämpfen.

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