Rollhockey

IGR-Männer setzen auf Serie

Beim hohen Sieg gegen Darmstadt im Hinspiel trug sich unter anderem Yannik Lukassen in die IGR-Torschützenliste ein. Foto: Michael Sieber
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Beim hohen Sieg gegen Darmstadt im Hinspiel trug sich unter anderem Yannik Lukassen in die IGR-Torschützenliste ein.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Am Samstag spielen die Herren gegen den RSC Darmstadt.

Remscheid. Der jüngste Sieg bei Spitzenreiter RESG Walsum hat nach zähen Wochen gutgetan, war Balsam für die Seele. Trotzdem hat Rollhockey-Bundesligist IGR Remscheid nun ein Problem – er muss sich an der in Duisburg gezeigten Leistung messen lassen. Schon an diesem Samstag, wenn um 18 Uhr beim RSC Darmstadt eine vom Papier her eigentlich einfachere Aufgabe ansteht.

Schafft die Mannschaft von Timo Meier den Spagat? Hier der Tabellenerste als Gegner, dort das Schlusslicht? Angenehm waren die Fahrten nach Hessen nie für die IGR. Und auch diesmal reist man mit angemessenem Respekt in Verbindung mit einem gesunden Selbstbewusstsein zum RSC. „Wir wissen genau, wie dort der Hase läuft“, sagt Trainer Timo Meier. Will sagen: Darmstadt profitiert auch in dieser Spielzeit vornehmlich von seiner Heimstärke und hat die bislang erzielten Punkte ausschließlich in eigener Halle eingesackt. Gleichwohl ist der IGR bewusst, dass der Triumph in Walsum nur etwas zählt, wenn man im Hessischen mit drei Zählern nachlegt. Entsprechend seriös geht man die Aufgabe an.

„Wir haben sehr, sehr intensiv trainiert“, berichtet Meier. „Es wird sicher keinen 11:3-Sieg wie im Hinspiel geben. Aber mit der entsprechenden Einstellung sollten wir dort gewinnen können.“ Um schon die Vorbereitung am Samstag höchst seriös zu gestalten, hat man sich von dem gemeindepsychiatrischen Dienst Augusta Hardt Horizonte einen Neunsitzer ausgeliehen. Zudem stellt das Hotel Restaurant Kromberg Nudeln in Warmhalteverpackungen zur Verfügung. Die will man sich unterwegs einverleiben. Meier: „Das ist besser als ein Imbiss an irgendeiner Autobahnraststätte.“ Die Remscheider sind willens, eine Serie zu starten. Weshalb auch Alexander Ober (Knieprobleme) auf die Zähne beißen will. Max Richter steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Sicher ist: Die IGR wird viel Ballbesitz haben, braucht Geduld und muss vermeiden, in Konter zu laufen. Darauf lauern die Hacks, Andrades und Kochs auf Darmstädter Seite geradezu. ad

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