Röntgenlauf

20 Jahre Röntgenlauf: Röntgensportclub sagt Dankeschön

Über solche Röntgenlaufskulpturen durften sich die Geehrten freuen. Eine tolle Idee der Verantwortlichen.
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Über solche Röntgenlaufskulpturen durften sich die Geehrten freuen. Eine tolle Idee der Verantwortlichen.
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Ehrungen für alle, die das möglich gemacht haben.

Von Andreas Dach

Remscheid. Sie war so etwas wie die Seele des Röntgenlaufs. Katharina Tomaszek hat von der Geburtsstunde der Großveranstaltung an die Strippen im Hintergrund gezogen. Unauffällig. Still. Aber immens wirksam. Dass sie fortan nicht mehr am Gelingen mitwirkt, legte einen kleinen Schatten über einen ansonsten wunderbaren Abend. Der Röntgensportclub sagte Danke und hatte deshalb alle eingeladen, die zwei Jahrzehnte lang zum Gelingen des national und international renommierten Landschaftslaufs beigetragen haben.

Schuss in den Saal bei den Ehrungen für 20 Jahre Röntgenlauf

Wie eben auch Tomaszek. Sie sagte bei ihrer Verabschiedung spürbar gerührt: „Der Röntgenlauf war mir eine große Freude und ein Abenteuer in meinem Leben.“ Sie adäquat zu ersetzen, ist nicht möglich. „Sie hinterlässt riesengroße Fußstapfen“, sagte mit Carsten Hausmann einer der langjährigen Mitstreiter aus dem Organisationsteam.

Tomaszek geht, der Röntgenlauf bleibt. Und will seine Strahlkraft weiter vergrößern. Wie stellte es Thomas Neuhaus als Vorsitzender des Röntgensportclubs heraus? „Wenn sich alles wieder ein wenig zurecht geruckelt hat, wollen wir die 4000er-Marke überschreiten.“ Huiiii . . . Bedenkt man, dass sich die Teilnehmerzahl im Oktober vergangenen Jahres bei etwas 2000 eingependelt hat, sind das sehr offensiv formulierte Ziele. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unterstützte mit seinen Worten das Vorhaben von Neuhaus: „Bessere Werbung für Remscheid als mit dem Röntgenlauf kann man nicht machen.“ Immer wieder holt er gerne eine Anekdote aus der persönlichen Erinnerungskiste hervor. Bei einem Sommerurlaub in Südtirol wurde er auf 2500 Metern Höhe von einem Wanderer überholt. Und was trug dieser für ein Trikot? „Eins des Röntgenlaufs.“

OB Burkhard Mast-Weisz und Katharina Tomaszek – bei der Verabschiedung der guten Seele schimmerten manche Augen feucht.

Ja, es wurden viele schöne Reminiszenzen ausgetauscht am Montagabend. Dinge, die keiner der Beteiligten je vergessen wird. Umso bedauerlicher, dass mit Peter Ickert einer der maßgeblichen Antreiber krankheitsbedingt nicht vor Ort sein konnte. Thomas Neuhaus schickte Grüße in Richtung des Geschäftsführers: „Er ist unser Hansdampf in allen Gassen und ein wesentlicher Motor. Peter Ickert hat sich in unsere Stadt und den Lauf verliebt.“ Mit Wolfgang Görtz („Peter ist ein großartiger Manager“) und Bernd Fiedler („Er hat einen großen Applaus verdient“) waren zwei weitere wichtige Männer des Orga-Teams mit ihren Worten nah bei Ickert.

Bemerkenswert: Trotz seiner Größe hat der Röntgenlauf seinen Charme stets bewahrt. Wo andere längst kommerziell ausgerichtete Agenturen damit beauftragt haben, die Durchführung zu sichern, setzt man in Remscheid weiter auf Ehrenamtler, welche von örtlichen Institutionen, Sponsoren, Helfern und Helferinnen unterstützt werden. Ihnen allen ließ man im Foyer des Teo Otto Theaters eine entsprechende Bühne zukommen.

Arnd Bader und Daniel Schmidt (v.l.): Zwei Aushängeschilder des Remscheider Laufsport bei einem Schwätzchen nach der Ehrung.

Bernd Hamer fand dabei als Moderator des Abends immer die passenden Worte. Auch als er mit Arnd Bader und Daniel Schmidt zwei Größen des Remscheider Laufsports zum Pläuschchen zu sich nach vorne gebeten hatte. Erstgenannter verriet, dass er in diesem Jahr sein 50-jähriges Wettkampfjubiläum feiert. Und lobte zudem: „Der Röntgenlauf verkörpert all das, was in Remscheid gut funktionieren kann.“ Schmidt schaute sogar bereits nach vorne: „Ich freue mich schon auf die nächsten 20 Jahre.“ Auch Erwin Rittich, Vorsitzender der Lenneper TG, gehörte zu Hamers Gesprächspartnern. Der LTG-Chef lobte: „Ehrenamt und professionelles Agieren wirken beim Röntgenlauf perfekt zusammen. Für die Vereine und für den Remscheider Sport ist die Veranstaltung ein großartiger Werbeträger.“

Das werden alle bestätigen, die mit Röntgenlaufskulptur, Urkunde und Blumen bedacht wurden. Zu ihnen gehörten: Thomas Emde, Bernd Fiedler, Wolfgang Görtz, Frank Hasenbein, Carsten Hausmann, Christian Johannsen, Martin Logemann, Volkmar Nehmert, Dirk Pestlin, Volker Peinke und Michael Scholz. In Abwesenheit wurden Peter Ickert, Bärbel Meinardus-Logemann und Stefan Garweg geehrt. Weiterhin auf der Bühne: Frank Zickler, Erwin Rittich Arnd Bader, Daniel Schmidt. Gerd Dürr und Dieter Kopp waren leider verhindert. Gleiches galt auch für Susanne Fiedler und Martina Pestlin. Anwesend hingegen: Irmgard Görtz, Christina Hasenbein, Gisela Hasenbein.

Auch Vereinen, Schulen, Sponsoren und Institutionen wurde gedankt: LSV, LTV, RTV, RTB, TV FA, RöGy, TuRa Süd, LG, ATV, LCK Ronsdorf, LTG, RSV, RV Adler, SSV Bergisch Born, Stadt/Verwaltung, Feuerwehr, Ordnungsamt, Sportamt, Sana, Volksbank im Bergischen Land, Arbeit Remscheid, DVAG, EWR, Steinhaus, Tiemeyer, Schein.

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