Leichtathletik

Röntgenlauf: 4000 Aktive erwartet

Die Freude über das Ankommen im Ziel ist bei allen Teilnehmern des Röntgenlaufs gleich groß. Foto: Holger Battefeld
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Die Freude über das Ankommen im Ziel ist bei allen Teilnehmern des Röntgenlaufs gleich groß.

Bei der 16. Auflage des Röntgenlauf werden Breitensportler und Laufprofis dabei sein.

Von Peter Kuhlendahl

Falls das Wetter am übernächsten Wochenende den Verantwortlichen nicht einen dicken Strich durch die Rechnung macht, werden sich rund 4000 Aktive am 30. Oktober auf die unterschiedlichen Distanzen bei der 16. Auflage des Röntgenlaufs machen. Und da die Strecken von 400 Meter für die Bambini bis zu 63,3 Kilometer beim Ultramarathon reichen, sind sowohl reine Breitensportler aber auch echte Hochleistungssportler am Start.

Zu den Laufprofis zählt mit Sicherheit Daniel Schmidt von TuRa Remscheid-Süd. Der Seriensieger des Halbmarathons peilt allerdings nicht seinen neunten Sieg über diese Distanz an. Er wird sich zum ersten Mal über die Ultra-Strecke versuchen und hat eine klare Zielsetzung: „Natürlich möchte ich gerne gewinnen.“ Allerdings schiebt er gleich hinterher, dass er die Ultradistanz in erster Linie genießen will. Als Hauptkonkurrenten sieht er dabei den Vorjahressieger Jan Kaschura aus Holzminden, der 2015 in knapp viereinhalb Stunden das Ziel erreichte. Der Streckenrekord liegt übrigens bei 4:23 Stunden. Schmidt: „Daran werde ich mich orientieren.“

Als seinen Nachfolger auf der Halbmarathon-Distanz hat Schmidt den gebürtigen Remscheider Torben Kirchner ausgemacht. „Der ist richtig heiß“, beschreibt Schmidt die Motivation seines langjährigen Lauffreundes. Allerdings ist die Konkurrenz groß. Hochgehandelt werden zudem der Lübecker Dennis Mehlfeld, der seit vielen Jahren Stammgast beim Röntgenlauf ist, und der Wuppertaler Marc Walter.

Für Menschen mit Behinderung gibt es eine Sonderwertung

Bei den Frauen peilt die Remscheiderin Melanie Jeck an, ihren Vorjahressieg über die 21,2 Kilometer zu wiederholen. Die frühere Handballerin hat vor wenigen Wochen erst beim Münster-Marathon eine Bestleistung aufgestellt und damit ihr aktuelle Topform erneut unter Beweis gestellt. Ihre größte Konkurrenz, im Vergleich mit den bisher eingegangenen Voranmeldungen, dürfte aus Remscheid kommen. Auch Jeanne Li Witting und Katharina Aßbeck (TriForce Vital) haben sich einiges vorgenommen.

Der Topfavorit beim Marathon ist ebenfalls ein Lokalmatador. „An Arnd Bader geht in meinen Augen kein Weg vorbei“, meint Schmidt, der seine Einschätzung damit begründet, dass Bader die größte Erfahrung hat und er die Strecke wie seine Westentasche kennt. Offener ist die Favoritenrolle bei den Frauen nach der Absage der verletzten Inge Raabe (TuRa Süd). Gute Chancen werden Conny Cronenberg vom LCK Ronsdorf eingeräumt.

Wie groß die Bandbreite der Aktiven ansonsten ist, wird auch daran deutlich, dass es auch in diesem Jahr wieder eine Sonderwertung für Menschen mit Behinderung gibt, die in Zusammenarbeit mit dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW durchgeführt wird. Angeboten werden Strecken über 1250, 2450 und 5000 Meter.

Am Start werden dabei acht Läuferinnen und Läufer mit Handicap des Reinshagener TB sein. Angeführt wird das Team von keinem geringeren als dem Paralympics-Teilnehmer Hannes Schürmann. Außerdem sind Svenja Feldges, Michelle von Dreusche, Katharina Ronge, Christian von Dreusche, Mert Eren Sarikaya, Can Biesenbach und Christian Schmitz dabei.

Der Reinshagener TB unterstützt die Aktiven ausdrücklich, und der Vorstand hat eigene Laufshirts für die Läuferinnen und Läufer anfertigen lassen. Trainiert wird im Rahmen der Behindertensportgruppe des Vereins dienstags von 18.15 bis 19.15 Uhr in der Sporthalle der Grundschule Reinshagen.

16. RÖNTGENLAUF

ANMELDUNG Die Organisatoren der Großveranstaltung haben die Frist in diesem Jahr noch einmal verlängert. Bis einschließlich Sonntag, 23. Oktober, kann man sich auf der Homepage im Internet anmelden (www.roentgenlauf.de). Am 23. Oktober endet auch die Anmeldefrist für Teilnehmer mit Handicap. Dies geschieht mit einer E-Mail an diese Adresse: bourrouag@brsnw.de.

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