Röntgenlauf: Lokalmatadoren gelten als Favoriten

Sascha Velten verzichtet in diesem Jahr beim Röntgenlauf auf den Ultra und gilt nun beim Marathon als Favorit.
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Sascha Velten verzichtet in diesem Jahr beim Röntgenlauf auf den Ultra und gilt nun beim Marathon als Favorit.

Sie kennen die Strecke, die bei der 13. Auflage des Röntgenlaufs am kommenden Sonntag rund um Remscheid führt, wie ihre eigene Westentasche. Kein Wunder also, dass die Lokalmatadoren der heimischen Laufszene auf fast allen Strecken zu den Favoriten gehören.

Auf fast allen. Denn beim Ultra-Marathon (63 Kilometer) könnte der Sieg in diesem Jahr in den hohen Norden gehen. Da der Remscheider Spezialist Sascha Velten "nur" den Marathon bestreitet, scheint der Weg frei für Dennis Mehlfeld vom Lübecker SC. Der Schleswig-Holsteiner kennt die Strecke übrigens auch sehr gut. So ist er bereits seit seiner Jugend ein Stammgast bei der Großveranstaltung und hat 2010 den Marathon gewonnen.

Bei den Ultra-Frauen gehört natürlich die Remscheidern Inge Raabe zum Favoritenkreis. Allerdings dürfte sie auf starke Konkurrenz treffen. So hat Claudia Stader, die Siegerin des im Jubiläumsjahr 2010 ausgetragenen 100- Kilometer-Laufs, ihre Meldung abgegeben. Das hat die Wiesbadenerin Elke Gärtner, die beim Ultra im Jahr 2011 den zweiten Platz belegte, zwar noch nicht gemacht, aber ihren Start hat sie im Vorfeld angekündigt.

Der Name Sascha Velten ist im Zusammenhang mit dem Marathon (42,195 Kilometer) bereits gefallen. Der Remscheider dürfte, sollte es keine große Überraschung geben, einen Platz auf dem Siegertreppchen sicher haben. Und bei der Vergabe des Stadtmeistertitels ist Velten der Favorit.

Dies trifft auch auf Daniel Schmidt zu, der für den Halbmarathon (21,1 Kilometer) gemeldet hat. Was der Remscheider derzeit drauf hat, hat er vor wenigen Tagen beim Essen-Marathon bewiesen. Dort konnte er seinen Titel zwar nicht verteidigen, stellte aber eine neue persönliche Bestzeit auf. In Zukunft denkt Schmidt übrigens auch darüber nach, sich beim Röntgenlauf an eine längere Strecke zu wagen. "Aber dazu müsste ich mein Jahresprogramm ändern", betonte Schmidt vor wenigen Tagen am Rande des Symposiums zum Röntgenlauf.

Teilnahme am Röntgenlaufgilt als "Regeneration"

Sein diesjähriges Programm geändert hatte bekanntlich Arnd Bader, der beim Halbmarathon ohne große Ambitionen startet. Bader hat im September einen Ironman-Triathlon absolviert und sieht seinen Start beim Röntgenlauf eher noch als "Regeneration". Dass er an einem guten Tag seine Vorplanungen schon einmal über den Haufen geworfen hat und zum Beispiel beim Ziel des Halbmarathons am Clemenshammer einfach weitergelaufen ist, weiß die Konkurrenz. "Aber in diesem Jahr bin ich Teil einer Staffel", so Bader.

Apropos Staffel und apropos Bader: Arnds Ehefrau Maria Bader-Finelli bildet mit den Remscheiderinnen Kerstin Maurer und Tatjana Lenuck die Staffel "Mission Impossible 5", die als Favoriten der Damenwertung gilt. Nicht zuletzt, weil Maria Bader-Finelli im Jahr 2012 im Halbmarathon den ersten Platz belegte. Und bei den Mixed-Mannschaften gelten die Remscheider Claudia Niemeyer, Sascha Velten und Marcus Müller als erklärte Favoriten.

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