Rollhockey

Remscheidern droht weiteres Ungemach

IGR-Trainer Marcell Wienberg hat in dieser Woche nicht nur an der Bande Redebedarf.
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IGR-Trainer Marcell Wienberg hat in dieser Woche nicht nur an der Bande Redebedarf.
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Bundesliga: IGR-Männer in Herringen – IGR-Frauen bei Moskitos

Von Peter Kuhlendahl

Die 4:10-Pleite am vergangenen Samstag in Cronenberg liegt bei der IGR Remscheid noch schwer im Magen. Und dann droht am kommenden Samstag auch noch weiteres Ungemach. Um 18 Uhr ist sie beim Deutschen Meister SK Germania Herringen zu Gast, der in der vergangenen Woche den RSC Darmstadt mit 18:1 aus der Halle geschossen hat. „So wollen wir natürlich nicht unter die Räder kommen“, meint IGR-Coach Marcell Wienberg mit einem Augenzwinkern.

Doch Spaß beiseite. Die schwierige Aufgabe wird alleine schon durch die personelle Situation zu einer Mammutaufgabe. Verzichten müssen die Remscheider auf Urlauber Daniel Strieder, den verletzten Yannik Lukassen und den verhinderten Max Richter. „Ich hoffe, dass ich im Pokalspiel gegen Herringen am 10. Dezember wieder dabei bin“, sagt Lukassen, der sich im Training einen Zeh gebrochen hat. Dagegen werden Strieder und auch Richter, der im Pokal noch eine Sperre aus der letzten Saison absitzen muss, auch da nicht dabei sein.

„Wir wollen das Beste aus der Situation machen“, sagt Wienberg, der in dieser Woche mit seinen Jungs intensiv die Pleite in Wuppertal aufgearbeitet hat. „Wir müssen als Team noch mehr zusammenwachsen. Das ist ein Prozess, der natürlich dauert“, erklärt der Coach im Hinblick auf die Tatsache, dass es in Herringen auch auf die Nachwuchsspieler ankommt. Aus diesem Grund wird die aktuell schwierige Situation nicht überbewertet. Wienberg: „Mannschaft und Umfeld können dies entsprechend einsortieren.“

Remscheiderinnen gehen nicht von Spaziergang aus

Eine Niederlage (2:5) haben auch die IGR-Frauen am Samstag in der Bundesliga in Cronenberg hinnehmen müssen. Und am Samstag (18 Uhr) sind sie wieder in Wuppertal zu Gast. Diesmal allerdings bei den Moskitos, die eine ganz andere Kragenweite haben, als der RSC.

Dass die Remscheiderinnen allerdings trotz des klaren 9:0-Erfolges im Hinspiel nicht von einem Spaziergang ausgehen, hat mehrere Gründe. Zwar hat sich der Gesundheitszustand der zuletzt erkrankten und verletzten Spielerinnen weiter verbessert. „Dennoch müssen wir abwarten, wer endgültig zum Einsatz kommen kann“, erklärt IGR-Trainer Thomas Beck, der noch einen weiteren Grund anführt, den Gegner auf keinen Fall zu unterschätzen. „Da dort mit einer für uns sehr ungewohnten kleinen Bande gespielt wird, ist es wie immer ein besonderes Spiel.“

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