Judo

Remscheider TV verpflichtet zwei Olympia-Hoffnungen

René Endres, Marco van Huet (beide RTV), Johannes Frey, André Uhde (Injoy), Karl-Richard Frey sowie Cedric Pick (RTV, v. l.) wollen mit den Remscheidern in die 1. Bundesliga.
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René Endres, Marco van Huet (beide RTV), Johannes Frey, André Uhde (Injoy), Karl-Richard Frey sowie Cedric Pick (RTV, v. l.) wollen mit den Remscheidern in die 1. Bundesliga.
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Der Zweitligist rüstet seinen Kader für den Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga weiter auf.

Von Peter Kuhlendahl

Sie sind immer für eine Überraschung gut. Jetzt haben die Judoka des Remscheider TV so richtig zugeschlagen und sich mit zwei hochkarätigen Akteuren verstärkt. Die gebürtigen Troisdorfer Johannes und Karl-Richard Frey, die in Köln leben, werden in der Zukunft für den RTV im Einsatz sein. Mit der Verpflichtung der beiden nationalen Top-Athleten, die bereits die Tickets für die Olympischen Spiele im Sommer in Tokio in der Tasche haben, untermauern die Remscheider ihre Ambitionen, den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu schaffen.

Die Brüder waren zuletzt beim deutschen Rekordmeister und Erstligisten TSV Abendsberg in der Nähe von München im Einsatz. Der 24-jährige Johannes ist ab sofort für den RTV kampfberechtigt. Der 29-jährige Karl-Richard erst in einer möglichen Aufstiegsrunde für die Remscheider. Zuvor muss er noch für seinen Stammverein Bayer Leverkusen in der 2. Bundesliga ran.

Transfers sind für die Zukunft richtungsweisend

„Diese Transfers sind richtungsweisend für unsere Zukunft. Das ist eine unglaubliche Geschichte“, betont Team-Geschäftsführer René Endres, der allerdings nicht vergisst, sich bei dem Partner zu bedanken, der diesen Coup als Sponsor erst ermöglicht hat: „Die Realisierung verdanken wir vor allem dem Injoy-Fitness-Studio in Lennep.“ „Als wir von der Idee hörten, die Olympioniken nach Remscheid zu holen, waren wir sofort begeistert“, erklärt Injoy-Inhaber André Uhde.

Auch Manager Cedric Pick zeigt sich begeistert: „Die Beiden passen aus mehreren Gründen hervorragend zu uns. Sie bringen eine herausragende sportliche Qualität mit, fügen sich charakterlich wunderbar in die Mannschaft ein, verkörpern exakt den Siegeswillen, der uns schon seit Jahren auszeichnet und kommen aus der Nähe des Bergischen Landes.“

Karl-Richard Frey kämpft in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm. Seinen bis dato größten Erfolg feierte er 2015. In Astana (Kasachstan) wurde er Vize-Weltmeister. Dafür wurde er auch im gleichen Jahr zum NRW-Sportler des Jahres gewählt. Bei der WM 2014 im russischen Chelyabinsk gewann er Bronze. 2016 belegte Frey bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro den fünften Platz.

Sein jüngerer Bruder Johannes gilt bei den kommenden Spielen in Tokio als eine deutsche Medaillenhoffnung. Der 24-Jährige kämpft in der Klasse über 100 Kilogramm. Der Deutsche Meister belegte bei der U21-Europameisterschaft den zweiten Platz. Bei verschiedenen Grand-Prix-Turnieren stand er zudem ganz oben auf dem Siegertreppchen und erreichte auch zweite Plätze.

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