Handball

Remscheider sehen wieder Lichtblicke

Das Highlight für die HGR-Spieler Dominik Hertz war in der Vorbereitung das Aufeinandertreffen mit dem VfL Gummersbach. Foto: Michael Sieber
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Das Highlight für die HGR-Spieler Dominik Hertz war in der Vorbereitung das Aufeinandertreffen mit dem VfL Gummersbach.
  • Peter Kuhlendahl
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Handball: In der 3. Liga treffen die Panther diesen Freitag auf Longerich – HGR startet in der Regionalliga

3. Liga: Bergische Panther – Longericher SC (Fr., 20 Uhr, Max-Siebold-Halle). Bereits nach zwei Spieltagen steht die Liga kopf. Während die Gastgeber nach zwei Siegen an der Tabellenspitze rangieren, haben die Kölner, die als einer der Titelanwärter gelten, ihren Saisonstart mit zwei Pleiten so richtig in den Sand gesetzt. Aspekte, die bei der Einschätzung von Panther-Trainer Marcel Mutz überhaupt keine Rolle spielen: „Ich sehe in erster Linie die Leistungen und auch die Gegner, auf die wir und auch die Kölner getroffen sind.“

Besonders bei der knappen Niederlage der Domstädter am vergangenen Wochenende gegen Krefeld, dem anderen Topfavoriten der Liga, habe das Team überzeugt. „Sie haben am Ende unglücklich verloren“, sagt Mutz, der alleine schon aus diesem Grund weiß, was auf seine Schützlinge zukommen wird. „Es wird wieder so ein Spiel, in dem für uns alles passen muss, um etwas Zählbares mitzunehmen.“

Aber davon geht der Coach aus. Und auch seine Schützlinge dürften in den ersten beiden Spielen ordentlich Selbstvertrauen für die schwierige Aufgabe getankt haben. Zudem sollten sie auch nicht den Druck verspüren, der am Freitagabend auf den Schultern des Gegners lastet. Oder, wie es Mutz ausdrückt: „Die kommen mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch.“ Dass dies nicht immer von Vorteil ist, weiß jeder, der schon einmal in dieser Rolle war.

Panther-Coach Marcel Mutz (l.) gibt Jens-Peter Reinarz die letzten Anweisungen.

Aus personeller Sicht kann der Panther-Coach auf den gleichen Kader setzen wie am vergangenen Sonntag beim Sieg bei der 2. Mannschaft des TuSEM Essen. Beim Training in dieser Woche war der Kader zwar nicht immer vollständig. Mutz: „Aber am Freitagabend wird dies ganz anders sein.“ Apropos Freitagabend. Da hoffen die Panther auf ein volles Haus. Regionalliga: HG Remscheid – MTV Rheinwacht Dinslaken (Sa., 19 Uhr, Neuenkamp). Es war eine wochenlange Vorbereitung, die die Remscheider nun hinter sich gelassen haben, in der es allerdings mehr Schatten als Licht gab. Hauptgrund war, dass immer wieder Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen fehlten. „Das ist aber zuletzt deutlich besser geworden“, sagt HGR-Trainer Alexander Zapf.

In den Saisonauftakt gehen alle Beteiligten aber dennoch mit einem zwiespältigen Gefühl. „Aber so dürfte es nach der langen Pause ja allen gehen. Man weiß einfach nicht, wo man wirklich steht“, findet Zapf. Ein Vorteil für die Remscheider ist natürlich, dass sie mit einem Heimspiel starten können.

Rätselraten gibt es auch bezüglich der Stärke des Gegners. „Gefühlt spielt die Mannschaft ohne große Veränderungen bereits seit zehn Jahren zusammen“, erklärt Zapf. Allerdings mit durchaus unterschiedlichen Erfolg. In der Saison 2019/20 rangierte das Team beim Abbruch nach 19 Spieltagen auf dem letzten Platz. Und auch vor einem Jahr kassierte der MTV drei Niederlagen, bevor das Aus kam. Allerdings konnte Dinslaken in der Meisterschaftsrunde 2018/19 noch den Titel in der Regionalliga feiern.

All dies ist bei den Remscheidern nur ein Randaspekt. Sie gehen mit einem Kader mit exzellenten Einzelkönnern ins Rennen. Die Kunst ist nun, diese zu einem schlagkräftigen Team zu formen. Allerdings fallen zwei wichtige Säulen aus dem Kader langfristig aus. Sebastian Schön kommt wegen einer Knieoperation in diesem Kalenderjahr nicht mehr zum Einsatz. Und wie lange Florian Hinkelmann wegen seiner Handverletzung ausfällt, steht in den Sternen. Nachverpflichtungen waren zwar angedacht. „Wir haben zahlreiche Gespräche geführt. Müssen aber mit dem aktuellen Kader ins Rennen gehen“, erklärt Alexander Zapf.

Für die Fans, die HGR darf 400 begrüßen, gilt die 3G-Regel (geimpft/genesen/getestet). In der Halle müssen Masken getragen werden. Die können, wenn man auf der Tribüne Platz genommen hat, abgenommen werden.

3. Liga

Auch an diesem Wochenende gibt es in Burscheid wieder ein Spiel in der 3. Liga. Am Sonntagnachmittag empfängt der Leichlinger TV in der Schulberg-Halle die SG Menden Sauerland Wölfe. Los geht es um 15 Uhr. Der LTV, dessen Heimstätte durch die Hochwasser-Katastrophe zerstört wurde, erwartet nach eigenen Worten einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

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