Rollhockey-Bundesliga

IGR macht es den Bayern gleich

Auch in den Auszeiten fanden die Remscheider in Düsseldorf keine Lösungen, um doch noch zum Erfolg zu kommen. Foto: Peter Kuhlendahl
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Auch in den Auszeiten fanden die Remscheider in Düsseldorf keine Lösungen, um doch noch zum Erfolg zu kommen.
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Rollhockey: In der Bundesliga kassiert die IGR eine bittere Pleite bei TuS Düsseldorf-Nord.

Von Peter Kuhlendahl

Remscheid. Nach dem 0:5-Debakel des FC Bayern in der vergangenen Woche im DFB-Pokal in Mönchengladbach lautete eine Begründung, dass man sich einen unerklärlichen kompletten Blackout geleistet habe. So oder so ähnlich klang auch eine Erklärung nach der 0:4 (0:0)-Pleite der IGR Remscheid am Samstagnachmittag beim TuS Düsseldorf-Nord. Und auf die Frage, ob dies der schlechteste Auftritt seiner Schützlinge in seiner Amtszeit gewesen sei, meinte IGR-Trainer Timo Meier nach einem kurzen Zögern: „Das muss man leider so sagen.“

Die Gründe, warum in der Landeshauptstadt nichts, aber auch gar nichts zusammenlief, sind allerdings vielschichtiger als ein Blackout. Die Remscheider können die aktuellen personellen Ausfälle einfach nicht kompensieren. Dazu kam, dass die Stammkräfte Yannick Peinke und Yannik Lukassen nach auskurierten dicken Erkältungen noch nicht fit sind. Außerdem muss man den Nachwuchsspielern leider attestieren, dass die Bundesliga für sie noch eine Nummer zu groß ist.

Dem wollte der Coach nicht widersprechen: „Dazu kommt, dass das Training in der vergangenen Woche durch die vielen Ausfälle nicht intensiv genug war.“ Das merkte man während der 50 Minuten besonders in der Offensive. Zwar erspielten sich die Gäste die eine oder andere Chance. Die wurden zum Teil aber leichtfertig vergeben. Zum anderen zeigte TuS-Nationalspieler Jan Kutscha, dass er einer der besten Torhüter Deutschlands ist. Diese IGR-Spieler nehmen an der Europameisterschaft teil.

Letzter Gegentreffer zeigt das ganze Dilemma auf

Da aber auch IGR-Keeper Jonas Langenohl Patzer seiner Vorderleute ausbügeln konnte, stand bis zur 30. Minute die Null. Doch in der Folge ließen sich Andreas Paczia (30./50.) und Stan Holzer (37./40.) weitere Chancen nicht nehmen. Und die Gäste? Die waren weiter bemüht. Der letzte Gegentreffer war dann symptomatisch für die gesamte Partie. Alle, aber auch wirklich alle Remscheider hatten komplett abgeschaltet.

Die Bayern haben in der Bundesliga fast zeitgleich beim 5:2-Sieg in Berlin die Antwort auf die Pokalpleite gegeben. Auf die IGR wartet am nächsten Samstag das Derby gegen den RSC Cronenberg, der sich ebenfalls einen Ausrutscher leistete und bei den zuvor noch sieglosen Darmstädtern mit 3:4 den Kürzeren zog.

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