Rollhockey

Remscheider gehören zu den Vorreitern

Der Remscheider Thomas Ullrich freut sich als Vorsitzender der Sportkommission über das neue Projekt. Foto: RGA-Archiv
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Der Remscheider Thomas Ullrich freut sich als Vorsitzender der Sportkommission über das neue Projekt.
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Deutsche und internationale Vereine rufen Talentprojekt ins Leben.

Von Andreas Dach

Die IGR Remscheid gehört zu den deutschen Vorreitern bei einem vielversprechenden Plan. Gemeinsam mit dem RSC Cronenberg und dem RSC Gera stürzen sich die Rollsportler mit viel Elan in ein neues Projekt. Es heißt: TALENT.

Die Europäische Union unterstützt mit einem Programm namens Erasmus die Entwicklung junger Menschen. Eben unter diesem Label haben die Rollhockey-Verbände aus Spanien, Portugal, Italien, Frankreich und Deutschland sowie die Vereine Sporting Lissabon, Follonica Hockey und La Vendéene nun das Talentprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung talentierter Spielerinnen und Spieler in ganz Europa durch eine gezielte und fundierte Trainer-Aus- und -Weiterbildung. Dabei legt man besonderen Wert auf den Austausch von Fachkräften aus den Teilnehmerländern. Im Fokus steht der Wissenstransfer aus den Mutterländern des Rollhockeys vom Süden Europas in den nördlichen Bereich.

Die IGR, Gera und Cronenberg nehmen die Projektarbeit nun auf. Zunächst wird das „nur“ virtuell im Rahmen von Videokonferenzen passieren. Weitere Planungen laufen. Vor allem über die spanischen beziehungsweise italienischen Rollhockey-Größen Quim Paüls und Fabio Carosi. Sobald es die Corona-Verordnungen möglich machen, stehen praktische Maßnahmen vor Ort an: Schulung für Vereinstrainer und Trainingscamps für den Nachwuchs in der U11 und U13. „Sie werden an einzelnen Wochenenden zur Trainingsleitung und zum Aufstellen von Konzepten zu uns kommen“, beschreibt der IGR-Vorsitzende Georg Feldhoff die Planungen. „Schließlich haben sie einen Blick auf die Dinge, welchen wir gar nicht haben können.“

DRIV hofft auf viele positive Impulse

Der Remscheider Thomas Ullrich, Vorsitzender der Sportkommission Rollhockey im Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV), erwartet viele positive Impulse für die Nachwuchsarbeit in den Vereinen. Er sagt: „Wir freuen uns, dass sich im ersten Schritt drei deutsche Vereine mit vorbildlicher Nachwuchsarbeit an diesem Projekt beteiligen.“ Weitere Clubs könnten folgen. Noch einmal Ullrich: „Am Ende wird das gesamte deutsche Rollhockey von diesem Erasmus-Projekt profitieren.“

Georg Feldhoff glaubt: „Das ist eine Riesenchance, der Ausbildung des eigenen Nachwuchses noch mehr Qualität zu verschaffen und die Talente weiter zu fördern.“ Angedacht ist auch ein internationaler Austausch. Jugendteams könnten nach Spanien oder Italien reisen. Umgekehrt könnten auch Talente aus den südeuropäischen Ländern im Bergischen ihr Können zeigen. „Internationalen Austausch“, nennt Feldhoff das. Angedacht sind auch Patenschaften mit spanischen Vereinen.

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