Handball-Landesliga

Warland kehrt in der neuen Saison nach Volmetal zurück

Roman Warland (r.) kann wegen seiner Verletzung bei der HSG Radevormwald/Herbeck weiter nur coachen.
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Roman Warland (r.) kann wegen seiner Verletzung bei der HSG Radevormwald/Herbeck weiter nur coachen.

Rade im Derby bei den Panthern III | ATV ohne Fans | HGR-Spiel verlegt

Von Lars Hepp und Peter Kuhlendahl

Bergische Panther III – HSG Rade/Herbeck (Sa., 16.30 Uhr, Schulberghalle). Nach Minuspunkten rangieren die Handballer aus Radevormwald nur einen Punkt hinter Spitzenreiter TSV Aufderhöhe II. Somit ist die Aufgabe bei den Panthern III klar: verlieren verboten, um weiter aussichtsreich im Meisterschaftsrennen vertreten bleiben zu können. „Wir wollen unsere Siegesserie auch jahresübergreifend unbedingt fortsetzen“, sagt der verletzte Spielertrainer Roman Warland. Neben ihm fallen Marc Peppinghaus und Sebastian Droste aus. Fraglich ist außerdem das Mitwirken von Marco Faust, Pascal Jäschke, Tim Festag und Grischa Hackländer. Das Quartett plagt sich mit unterschiedlichen Blessuren herum.

Mittlerweile ist auch klar, wo Warland seine sportliche Karriere fortsetzen wird. Kurz vor Weihnachten hatte er angekündigt, die Bergstädter am Ende der laufenden Saison verlassen zu wollen. In der neuen Spielzeit wird er wieder für seinen ehemaligen Club TuS Volmetal im Einsatz sein. Beim Drittligisten aus Hagen wird Roman Warland Coach des Reserveteams, das in der Landesliga spielt. Außerdem übernimmt er die Rolle als Fitnesstrainer für die 1. und 2. Mannschaft. Warland war vor drei Jahren aus Volmetal in die Bergstadt gewechselt.

Im Panther-Lager will man unbedingt weitere Punkte auf dem Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt einsammeln. Timo Adams, Co-Trainer der Dritten, geht von einem engagierten Auftritt seiner Mannschaft aus. „Die Jungs wollen noch mal dran ziehen und möglichst gut ins neue Jahr starten“, betont der Assistent von Cheftrainer Boris Komuczki. Rückraumspieler Daniel Blum steht wieder zur Verfügung, auch bei Julius Bick gibt es Hoffnung auf eine aktive Teilnahme.

Wermelskirchener TV – Mettmann-Sport II (Sa., 18.30 Uhr, Schwanenhalle). Mit einem Erfolgserlebnis will der WTV ins neue Jahr starten. Die von Jacek Krajnik trainierte Mannschaft empfängt den Vorletzten. Die Mettmanner Reserve konnte im November des alten Jahres noch einmal positiv auf sich aufmerksam machen, als der höher gehandelte Wald-Merscheider TV mit 23:20 bezwungen wurde. „Wir werden diesen Gegner auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Wir wissen genau, was dann passiert“, erklärt Krajnik, der in personeller Hinsicht einen zweiten herben Rückschlag verkraften muss. Denn nach dem Kreuzbandriss von Joscha Saalmann wird nun in Felix Wirths auch eine zweite wichtige Kraft für den Rest der Spielzeit ausfallen. Dazu ist Lutz Galla noch privat verhindert.

ATV Hückeswagen – TV Witzhelden (So., 19 Uhr, Brunsbachtal). Trainer Bernd Mettler geht mit viel Zuversicht ins neue Jahr, denn zum ersten Mal kann das ATV-Team in bester Besetzung an den Start gehen. „Wie wir uns allerdings anstellen werden, muss man erst mal abwarten. Nach der langen Pause und den ganzen Ausfällen wird das sicher schwer vorherzusagen“, sagt der Coach vor dem Aufeinandertreffen mit dem TVW. Das Team aus dem Höhendorf stuft Mettler besonders von der Erfahrung her als sehr stabil ein. Positiv stimmt alle Beteiligten, dass es mit Niklas Schotters (HSV Gräfrath) einen Neuzugang gibt.

HG Remscheid II – Vohwinkeler STV abgesagt. Da die Sporthalle Neuenkamp wegen der Pandemie zu einem Notfall-Krankenhaus umgerüstet wurde, ist die Partie verlegt worden. Ein Heimrechttausch soll daran gescheitert sein, dass die Wuppertaler dann beide Partien in eigener Halle austragen wollten. Dem haben die Remscheider nicht zugestimmt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Brunsbachtal

Am Sonntagabend bleiben in der Halle Brunsbachtal die Türen für die Zuschauer geschlossen. Die Partie des ATV Hückeswagen findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das letzte Heimspiel des ATV liegt zwei Monate zurück, da der Club von einigen Coronafällen gestoppt wurde. Der Verein bleibt vorsichtig und kann aktuell auch aus organisatorischen Gründen alle Vorgaben der Coronaschutzverordnung noch nicht erfüllen.

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