Trauer

Einwurf: Ein Aufstiegsheld stirbt

RGA-Lokalsport-Chef Andreas Dach
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andreas.dach@rga.de

RGA-Lokalsportchef Andreas Dach zu einer traurigen Nachricht vom Fußball.

Er war Libero. Ja, den gab es damals schon (oder noch?), als der Wuppertaler SV seine beste Zeit hatte und in die Fußball-Bundesliga aufstieg. Vor 50 Jahren trug Emil Meisen als ballsicherer „letzter Mann“ maßgeblich zu der Erfolgsgeschichte der Mannen vom Zoo bei, die 1972 den Durchmarsch ins Oberhaus schafften. Nun ist der Aufstiegsheld gestorben.

Im Alter von 82 Jahren – nach längerer Krankheit. Das macht traurig. Wieder einer von damals, der gegangen ist. Wie zuvor schon Manni Reichert, Jürgen Kohle und Gustl Jung. Ganz Große, an die man sich mit Glanz in den Augen erinnert. 40.000 Zuschauer strömten seinerzeit ins Zoo-Stadion, als Bayern München kam. Nicht viel weniger waren es gegen Borussia Mönchengladbach und andere.

Wahnsinnszeiten. Mit einem Emil Meisen hinten drin, der Eleganz ausstrahlte und Spiele eröffnen konnte. Inzwischen kommen zum Saisonstart des WSV gerade mal 2626 Fans. Da darf man schon einmal nachdenklich und wehmütig zugleich werden. Tschüss, Emil Meisen!

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