Olympische Spiele

Fildebrandt scheitert mit der DSV-Staffel im Vorlauf

Dieses Bild von Christoph Fildebrandt in Remscheid ist im Jahr 2019 entstanden. Der Weltklasse-Schwimmer hat nie vergessen, wo er einst die Grundlage zu seiner späteren Karriere gelegt hat. Foto: CF
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Dieses Bild von Christoph Fildebrandt in Remscheid ist im Jahr 2019 entstanden. Der Weltklasse-Schwimmer hat nie vergessen, wo er einst die Grundlage zu seiner späteren Karriere gelegt hat.
  • Peter Kuhlendahl
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Judoka Karl-Richard und Johannes Frey kämpfen Donnerstag und Freitag in Tokio

Remscheid/Tokio. London, Rio, Tokio – Christoph Fildebrandt, der in Remscheid groß geworden ist und bei der SG Remscheid zum Spitzenschwimmer gereift ist, hat zum dritten Mal als Aktiver an den Olympischen Spielen teilgenommen. Allerdings dürfte sich der 32-Jährige seinen wohl letzten Auftritt auf der ganz großen Bühne am vergangenen Wochenende mit Sicherheit ganz anders vorgestellt haben.

Fildebrandt gehörte zur 4x100-Meter-Freistil-Staffel des Deutschen Schwimmverbandes, die nach dem Vorlauf allerdings nur den 16. und damit letzten Platz belegte. Der Ex-Remscheider war als dritter Starter ins Rennen gegangen und schwamm die 100 Meter in 48,72 Sekunden. Zum Team gehörten auch Damien Wierling (48,96), Marius Kusch (48,71) und Eric Friese (48,95). Damit blieb das Quartett im Rahmen seiner Möglichkeiten war aber in der Gesamtzeit von 3:15,34 Minuten gegen die Konkurrenz chancenlos. Gold holte sich im Finale die USA (3:08,97) vor Italien (3:10,11) und Australien (3:10,22).

Für die Judoka wird es am Donnerstag bei den Olympischen Spielen ernst

Derweil wird es für zwei künftige Judoka des Zweitligisten Remscheider TV ab Donnerstag bei den Olympischen Spielen ernst. Die Brüder Karl-Richard und Johannes Frey sind in den Gewichtsklassen bis 100 beziehungsweise über 100 Kilogramm im Einsatz.

Karl-Richard Frey steht am Donnerstagmorgen (4:49 Uhr deutscher Zeit) zum ersten Mal auf der Matte. In der ersten Runde trifft er auf den Weißrussen Mikita Sviryd. Im Falle eines Erfolges würde dann der Niederländer Michael Korrel auf ihn warten. Johannes Frey ist am Freitagmorgen (4:24 Uhr) im Einsatz. Er muss sich in seinem ersten Kampf mit dem Iraner Javad Mahjoub messen. Der Asienmeister tritt bei den Spielen in Tokio allerdings für das Flüchtlingsteam an. In der zweiten Runde würde Frey dann auf den Tschechen Lukas Krpalek treffen.

Da alle Judoka bei den Olympischen Spielen zur Weltspitze gehören, sind beide Freys gleich von Beginn an gefordert. Die ersten Aufgaben, die auf sie warten, scheinen aber lösbar zu sein. Drei Siege nötig, um ins Halbfinale einzuziehen.

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