Judo

Remscheid soll ein Judo-Stützpunkt werden

Philip Mähler und Cedric Pick (v.l.) zeigen die Bewerbung, die auf den Weg gebracht worden ist. Foto: Jürgen Steinfeld
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Philip Mähler und Cedric Pick (v.l.) zeigen die Bewerbung, die auf den Weg gebracht worden ist.
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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RTV hat die Bewerbung rausgeschickt.

Das wäre ein Ding: Der Remscheider TV hat sich in diesen Tagen darum beworben, künftig einen Landesleistungsstützpunkt des Nordrhein-Westfälischen-Judo-Verbandes (NWJV) bei sich beheimaten zu dürfen und hofft auf den Zuschlag. Die Entscheidung wird bis zum Jahresende fallen, wobei der Verband sich in Abstimmung mit dem Landessportbund begibt, ehe er final darüber befindet. Schon seit Monaten haben Philip Mähler und Cedric Pick an einer Bewerbung gearbeitet, die aus ihrer Sicht alle vom Verband gestellten Kriterien erfüllt. Sollte es das erhoffte Okay geben, würden Pick (als Stützpunktleiter) und Mähler (als hauptverantwortlicher Stützpunkttrainer) die Geschicke vor Ort leiten.

In der Bewerbung hat der RTV unter anderem auf die ideale Lage der Stadt verwiesen. Remscheid sei auch für Sportler aus angrenzenden Städten gut zu erreichen. Wie aus Wuppertal, Solingen, Wermelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen. In dieser Metropolregion leben rund 700 000 Menschen, haben die Initiatoren errechnet. Im Umkreis von nur 25 Kilometern rund um das Stadtzentrum, in welchem sich das Sportzentrum des RTV befindet, gibt es aktuell 22 Judovereine mit rund 2500 gemeldeten Judoka.

Qualifiziertes Leistungssportpersonal – mindestens mit A-Lizenz – würde das Training der Kaderathleten leiten und diese bei Wettkämpfen betreuen. Pick verweist darauf, „dass die Stadt Remscheid die mögliche Eröffnung eines Landesleistungszentrums sehr begrüßt und dem RTV bei der Umsetzung unterstützend zur Seite steht“. Wichtig ist zudem die Kooperation mit der Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen (NRW-Sportschule) sowie die Unterstützung von Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und Gertrud-Bäumer-Gymnasium in Remscheid. Beides sind Partnerschulen des Sports und Bestandteil des Konzepts.

Für Philip Mähler steht fest: „Wir können noch mehr erfolgreiche Wettkampfsportler hervorbringen, wenn alle Vereine im Bergischen näher zusammenrücken und Synergien bündeln. Deshalb gehen wir bereits unabhängig von der Bewerbung in den Dialog mit den Vereinen der Region.“ Cedric Pick verweist auf den beeindruckenden Weg des RTV-Judoteams. Die 1. Mannschaft kämpft in der 2. Bundesliga, die Zweite als Unterbau in der Landesliga. Er findet: „Erst eine gezielte Kinder- und Jugendförderung würde unser ganzheitliches Konzept abrunden. Deshalb ist ein Landesleistungsstützpunkt Bergisches Land hier vor Ort von enormer Wichtigkeit.“ ad

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