Rollhockey

Remscheider Rollhockeyspieler sorgen für unnötige Spannung

IGR-Kapitän Yannick Peinke bejubelt einen seiner drei Treffer gegen Düsseldorf. Foto: Michael Sieber
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IGR-Kapitän Yannick Peinke bejubelt einen seiner drei Treffer gegen Düsseldorf.
  • Peter Kuhlendahl
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IGR bezwingt zum Bundesliga-Auftakt den TuS Düsseldorf-Nord mit 5:4.

Remscheid. Beim Blick auf die Aufstellung des Gegners musste einem wahrlich nicht Angst und Bange werden. Bekannte Namen wie Tarek Abdalla, der seine Karriere unterbrochen hat, oder Tobias Paczia, der am Wochenende Vaterfreuden entgegensah, fehlten im Kader des TuS Düsseldorf-Nord, der zum Saisonauftakt bei der IGR Remscheid seine Aufwartung machte. Doch das Team aus der Landeshauptstadt, das noch weitere personelle Abgänge im sportlichen Lockdown verkraften musste, verkaufte sich sehr teuer, ehe der knappe 5:4 (3:1)-Sieg der Remscheider am Samstagnachmittag in der sehr ordentlich besuchten Sporthalle Hackenberg feststand.

„Was soll man da schon groß sagen? Wir haben uns das Leben selbst schwergemacht“, erklärte Timo Meier. Damit spielte der IGR-Trainer vordergründig darauf an, dass seine Schützlinge jede Menge Chancen liegenließen. „Wir haben gleich sieben Mal Latte oder Pfosten getroffen“, merkte er an.

Aber in der entscheidenden Phase dann doch ins Schwarze: Genau eine Minute war laut der Hallenuhr noch zu absolvieren. Da stand Daniel Strieder vor dem Kasten der Düsseldorfer goldrichtig, musste nach einer scharfen Hereingabe nur noch den Schläger hinhalten und erzielte den Siegtreffer. „Wir haben bis zum Ende die Ruhe bewahrt und eben nicht die Brechstange ausgepackt“, merkte IGR-Kapitän Yannick Peinke an, der den ansonsten fehlenden Rhythmus nach der langen Pause dafür verantwortlich machte, dass die IGR so viele Chancen vergab und es bis zum Ende richtig spannend machte.

Remscheider waren im Spiel übermütig

Allerdings stellten sich die Remscheider in der Schlussminute nach dem vermeintlichen Siegtreffer nicht unbedingt clever an. „Mach´ die Kugel doch in der Ecke fest“, entfuhr es den Vorsitzenden Georg Feldhoff, als die Remscheider auch 30 Sekunden vor dem Ende wieder munter nach vorne spielten. Diesen Übermut wussten die Düsseldorfer aber nicht mehr zu bestrafen.

Auf frühe Tore hatte Timo Meier im Vorfeld gehofft. Peinke erhörte ihn und traf bereits nach vier Minuten zum 1:0. Doch dann wurden Chancen reihenweise ausgelassen. Danach dauerte es aber bis zur 22 Minute, ehe es erneut Peinke war, der zum 2:0 traf und eine Minute später auf 3:0 erhöhte.

Dachte man nach dem 1:3 der Gäste kurz vor der Pause zunächst noch an Ergebniskosmetik, wurde man im zweiten Abschnitt eines Besseren belehrt. Die IGR machte zwar das Spiel, Düsseldorf verkürzte aber nach 30 Minuten auf 2:3. Dann erhöhte Alexander Ober per Direktem auf 4:2 (42.). Aber die Düsseldorfer kamen eine Minute später auf 3:4 ran und glichen nach 48 Minuten schließlich aus. Es reichte aber nicht, um mit dem neuformierten Team Zählbares in die Landeshauptstadt zu nehmen.

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