Handball

Panther sichern sich weiteres Jahr in Liga 3

Auf dem Zahnfleisch ins Ziel, danach umso glücklicher: Die Bergischen Panther planen für ein weiteres Jahr in der 3. Liga. Foto: FL
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Auf dem Zahnfleisch ins Ziel, danach umso glücklicher: Die Bergischen Panther planen für ein weiteres Jahr in der 3. Liga.
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Simon Schlösser brilliert beim hart erkämpften 29:26 (15:13)-Erfolg in Menden.

Von Andreas Dach

Remscheid. Geschafft! Die Bergischen Panther spielen auch in der kommenden Saison Handball in der 3. Liga. Wirklich gezweifelt hat nach zuletzt erfolgreichen Partien niemand daran, jetzt, nach dem 29:26 (15:13)-Erfolg bei der SG Menden Sauerland Wölfe, ist der Verbleib in der dritthöchsten deutschen Liga aber unumstößlich. Das vermittelt ein gutes Gefühl. Eine Mischung aus Stolz und Genugtuung. Dies war nach dem Sieg am Samstagabend auch den Worten von Trainer Marcel Mutz zu entnehmen, der gerade in schwierigen Phasen der Saison – und davon gab es einige – immer ruhig geblieben ist, an sich und die Mannschaft geglaubt hat. Er sagte: „Wir haben abgeliefert. Ich kann den Jungs nur ein Riesenkompliment machen.“

Diese Ruhe und diese Akribie waren auch nötig, um die Aufgabe im Sauerland zu bewältigen. Fehlten dort doch wichtige Akteure, andere waren nicht ganz fit. Als der Gastgeber mit dem umtriebigen Lars Henkels (früher WTV, wechselt in der neuen Saison nach Volmetal) nach 14 Minuten mit 10:6 führte, nahm Mutz eine Auszeit. Eine mit Wirkung. Sechs Minuten später stand es 10:10, neun Minuten später führten die Panther gar mit 13:11. Die wichtigste Phase der Partie, in welcher es nur noch einen kurzen Wackler gab. Als nämlich Menden innerhalb von einer Minute um drei Tore auf drei Tore verkürzte (von 19:25 auf 22:25, 51.). Wieder nahm Mutz eine Auszeit, schwor seine Jungs, die sich über die komplette Zeit als Einheit erwiesen, auf die letzten paar Minuten ein. Wie wir wissen: mit Erfolg!

Das war eine sehr starke Leistung von Simon!

Marcel Mutz, Panther-Trainer

Einzelne Akteure herauszuheben, gehört nicht zu den Lieblingseigenschaften der Panther-Verantwortlichen. Und doch blieb ihnen nach der Gala von Simon Schlösser nicht viel anderes übrig. Der Regisseur traf nicht nur insgesamt zwölfmal, sondern übernahm angesichts des Fehlens von Justus Ueberholz noch mehr Verantwortung als sonst. „Das war eine sehr starke Leistung von Simon“, lobte Mutz. „Er ist vorangegangen, war für die Spielsteuerung zuständig.“ Mit ein Schlüssel, um die unangenehme Aufgabe zu bewältigen. Diese wurde nicht einfacher, als sich Max Weiß nach 20 Minuten am Knie verletzte und nicht weiter mitwirken konnte. Jens Reinarz wechselte für ihn an den Kreis, Felix Korbmacher kam auf die Linksaußen-Position. Wichtig zudem, dass der nach 20 Minuten eingewechselte Torhüter David Ferne eine astreine Leistung ablieferte. Er wehrte insgesamt elf Würfe ab.

Tore: Schlösser (12/1), Reinarz (5/3), Görgen (4), Wolter (3), Heider (2), Weiß, Korbmacher, Ferne (je 1).

Spiel der Zweiten fällt wieder einmal aus

Nichts war es mit der Verbandsliga-Partie der 2. Mannschaft der Bergischen Panther am Samstag. Ihr Spiel bei der Cronenberger TG ist bereits am Freitagabend abgesagt worden. Der wenig überraschende Grund: die Pandemie. Panther-Trainer Erwin Reinacher bestätigte auf Anfrage: „Corona bei der CTG.“ Jetzt bereiten sich die Panther II auf den kommenden Donnerstag vor. Dann steht um 20.30 Uhr die Nachholpartie beim Solinger TB an. Vorausgesetzt, das Wort mit C am Anfang macht nicht wieder einen dicken Strich durch die Rechnung.

Vorausblick

Zweimal müssen die Panther diese Saison noch ran. Am kommenden Freitag in der Wermelskirchener Schwanenhalle gegen den TuS Volmetal, dann am 16. März im Nachholspiel bei der SG Schalksmühle-Halver. „Wir werden jetzt die Wunden lecken und wollen dann noch einmal alles geben“, sagt Marcel Mutz. Gerade auch für Jens Reinarz, der seine Laufbahn nach dieser Spielzeit beenden wird.

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