Handball

Panther nehmen auch die Hürde in Essen

Simon Schlösser führte wieder gekonnt Regie und die Bergischen Panther zum Sieg in Essen. Foto: Doro Siewert
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Simon Schlösser führte wieder gekonnt Regie und die Bergischen Panther zum Sieg in Essen.
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Handball-Drittligist feiert zweiten Saisonsieg – 2. Mannschaft verliert in Ratingen.

Von Peter Kuhlendahl

Remscheid. Von einer Veredlung des tollen Saisonstarts in der 3. Liga hatten die Bergischen Panther im Vorfeld der Partie bei der 2. Mannschaft des TuSEM Essen gesprochen. Nach dem 27:24 (14:10)-Sieg am späten Sonntagnachmittag beim Aufsteiger im Ruhrgebiet ist dies dem Team bestens geglückt. „Es war aber ein hartes Stück Arbeit“, sagte Panther-Coach Marcel Mutz, der seinen Schützlingen ein ganz dickes Lob aussprach.

Einziges Manko war, dass sich die Gäste einige Fahrkarten im Angriff leisteten und dazu auch noch diverse technische Fehler. Und Pech kam bei den Abschlüssen beim einen oder anderen Pfosten- oder Lattentreffer auch noch dazu. So schmolzen zwischenzeitliche Führungen immer mal wieder zusammen.

Die Gastgeber gingen nach dem Seitenwechsel zudem so richtig in den Angriffsmodus über, agierten mit einer sehr offensiven 3:3-Deckung und glichen nach 48 Minuten zum 20:20 aus. Mutz nahm eine Auszeit, reagierte mit dem siebten Feldspieler. Max Weiß und Sven Jesussek erhöhten auch 22:20. Abschütteln ließen sich die Essener aber weiter nicht, und zwei Minuten vor dem Ende verkürzten sie noch einmal auf 23:24. Es war aber das letzte Aufbäumen. Die Panther ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Panther-Tore: Reinarz (6/3), Jesussek (5), Ueberholz, Weiß (je 4), Görgen, Heider (je 3), Schlösser (2).

Zweite: Auch zehn Tore von Rademacher reichen nicht

Erstes Spiel, erster ganz dicker Dämpfer für die 2. Mannschaft der Panther. Beim TV Ratingen kassierte das Team am frühen Samstagabend eine 21:28 (13:13)-Pleite. „Es kam einfach alles zusammen. Und in der entscheidenden Phase hat es einfach nicht gereicht. Es war frustrierend“, erklärte Frank Lorenzet, der das Team coachte.

Spielertrainer David Kreckler fehlte wegen einer Magen-Darm-Grippe ebenso wie weitere Stammkräfte. Philipp Schmitz sah mit der Pausensirene die rote Karte, da er bei einem Siebenmeter den Keeper mit dem Ball im Gesicht traf. Da reichten unter dem Strich auch die zehn Treffer von Tobias Rademacher und eine gute Leistung von Robert Franz zwischen den Pfosten am Ende nicht.

Nach einem 3:8-Rückstand (14.) wendeten die Gäste zunächst das Blatt und lagen nach 26 Minuten 13:10 in Front. Beim Zwischenstand von 19:19 (45.) schlichen sich aber mehr und mehr Fehler ein, die die Gastgeber nutzten und vorentscheidend davonzogen. Panther-II-Tore: Rademacher (10), Funccius, Alof (je 3), Napiwotzki (2), Kotthaus, Vornehm, Schneider (je 1).

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