Tennis

Mit Touchtennis-Plätzen ist der SC Rot-Weiß Remscheid sogar Vorreiter im Bergischen Land

Lasse Wichern, Max Piepenbring, Emil Milke (vo., v.l.) Peter Hardebeck (Stadtsparkasse), Björn Zirden, Ralph Schöpp, Moritz Schumacher und Wolfgang Freres (hi., v.l.) auf den neuen Plätzen. Foto: Michael Schütz
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Lasse Wichern, Max Piepenbring, Emil Milke (vo., v.l.) Peter Hardebeck (Stadtsparkasse), Björn Zirden, Ralph Schöpp, Moritz Schumacher und Wolfgang Freres (hi., v.l.) auf den neuen Plätzen.

Der SC Rot-Weiß Remscheid hat nun seine neue Arena mit dem bislang einzigen Angebot im Bergischen Land in diesen Tagen vorgestellt.

Von Sabine Naber und Andreas Dach

Remscheid. Der Schläger liegt leicht in der Hand, die ersten Ballwechsel sorgen gleich für Erfolgserlebnisse. Genau so wie es das Konzept vorsieht. In vielen Ländern ist Touchtennis bereits höchst populär. Man denke an England, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Korea oder Südamerika. Zunehmend findet diese modifizierte Form des Tennissports auch Freunde und Fans in Deutschland. Der SC Rot-Weiß Remscheid hat nun seine neue Arena mit dem bislang einzigen Angebot im Bergischen Land in diesen Tagen vorgestellt.

Die beiden kleinen Plätze (6x2 Meter) sind echte Farbtupfer auf der Anlage an der Hägener Straße. Mit ihrem grünen Kunstrasen und der blauen Umrandung heben sie sich auch optisch von den „normalen“ Tennisplätzen ab. Die Spielfelder sind kleiner, kompakter. Bedeutet: Die Wege sind überschaubar. Gespielt wird mit Schaumbällen (Umfang: 8 cm) und Schlägern, die nicht nur leichter, sondern auch kürzer sind (48 bis 54 cm). So ist man schnell im Spiel. „Genau so ist es gedacht“, sagt der Vorsitzende Ralph Schöpp. „Das ist ideal für Anfänger oder auch für Aktive, die lange nicht Tennis gespielt haben.“

Er spielt einen Ball über das Netz, und schnell sind wir mitten im Ballwechsel. Ja, das sieht doch schon ganz gut aus. Ganz flott geht es hin und her. Das Stellungsspiel ist gefragt. Ein gutes Ballgefühl auch. „Die Plätze sind gut frequentiert“, berichtet Schöpp von vielen neugierig geworden Mitgliedern, welche diese Form des Tennisspiels ausprobieren. Dazu gehört, dass man nur einen Aufschlag hat. Berührt der Ball das Netz, landet danach aber im richtigen Aufschlagfeld, wird weitergespielt.

Mit einem Buchungssystem sollen lange Wartezeiten ausbleiben

Unter anderem dies ist nachzulesen auf einer großen Tafel, die an der Umzäunung angebracht ist. Dort erfährt man auch alles Wichtige über die Zählweise. Zum Beispiel: Es werden nur kurz Sätze bis 4 gespielt. Bei einem Zwischenstand von 3:3 wird bis 5 weitergemacht.

Dass bei Rot-Weiß nun auch auf Kunstrasen gespielt wird, der perfekterweise ganzjährig genutzt werden kann, dafür habe in großen Teilen die Stadtsparkasse durch großzügige Unterstützung gesorgt. Ursprünglich sollte an dieser Stelle nach der Umstrukturierung der Anlange ein Bolzplatz das Vereinsangebot ergänzen. Bis Schöpp auf die Idee kam, einen Touchtennis-Platz zu entwickeln. Gedacht, getan! Tennistrainer Wolfgang Freres unterrichtet nun diese neue Ballsportart, die im Club bereits gut angenommen wurde. In vielen anderen Ländern gibt es sogar bereits Profiturniere und Profiligen. Bis dahin könnte es in Remscheid noch etwas dauern. Immerhin soll an der Hägener Straße auch noch eine Flutlicht-Anlage für diesen besonderen Platz konzipiert werden.

Zudem hat der Verein allgemein in Heizung und Lichtanlagen investiert. Stolz ist man auch auf die neu angelegte Boulebahn, an der viele Mitglieder Spaß gefunden haben. Ein pfiffiges Buchungssystem, das auch Touchtennis einschließt, sorgt dafür, dass die Spieler keine langen Wartezeiten mehr in Kauf nehmen müssen. „Jetzt freuen wir uns nach der langen Coronazeit auf unser Fest, das wir im November mit viel Live-Musik feiern wollen“, sagt Ralph Schöpp.

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