Basketball

Jäkel ging den schweren Weg, ohne zu klagen

Klaus Jäkel als Hahn im Korb: Mit den RSV-Basketballerinnen erlebte der Trainer viele schöne Momente. Archivfoto: Holger Battefeld
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Klaus Jäkel als Hahn im Korb: Mit den RSV-Basketballerinnen erlebte der Trainer viele schöne Momente. Archivfoto: Holger Battefeld
  • Andreas Dach
    VonAndreas Dach
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Serie: Basketball-Coach wurde gesucht

Remscheid. Es gab sie einmal, diese richtig guten Zeiten im Remscheider Frauen-Basketball. Einer, der mit seiner Fachkompetenz maßgeblich dazu beitrug, dass der RSV einen Aufstieg nach dem anderen feierte, hieß Klaus Jäkel. Den früheren Trainer galt es in unserer historischen Suchbildserie in dieser Woche zu erkennen. Was – mit dem Blick auf den Sport – viele schöne Erinnerungen auslöste.

In Anbetracht der Tatsache, dass der diesmal in den Mittelpunkt unserer Reihe gestellte Mann aber schon im Jahr 2018 gestorben ist, gab es auch eine Menge nachdenkliche Worte. Zunächst einmal nennen wir alle auf dem Foto abgebildeten Sportler: Heidrun Buß-Schöne, Gabi Nitschke, Steffi Walterscheid, Jenny Randow (jetzt Malbeck), Klaus Jäkel, Gaby Forster, Heike Brodersen, Sabine Breitwieser (jetzt Wingenbach), Petra Becker und Ute Seifert. Das Who ist Who des RSV.

Mit Gaby Forster meldete sich eine der Spielerinnen. Sie schrieb uns: „Er war fast 20 Jahre unser Trainer, und ungeachtet seiner schweren Erkrankung hatten wir immer viel Spaß mit ihm – auch außerhalb des Spielfelds.“ Auf Klaus Jäkel habe man sich stets verlassen können Dass der Trainer auch im tiefsten Winter immer den Weg aus Köln in die Halle West gefunden hat, untermauert ihre Worte. Noch einmal die großgewachsene Klassespielerin: „Ich vermisse ihn als Freund und Trainer.“

Regelmäßige Dialyse bestimmte sein Leben

Noch tiefer in der Erinnerungskiste kramte Forsters Ehemann Peter. Er wusste, dass Jäkel Mitglied des Nationalkaders Sprint des Deutschen Leichtathletik-Verbandes gewesen war: „Bei einem Trainingslager in Asien hat er sich mit einem Virus infiziert, der beide Nieren zerstört hat.“ Es folgte ein langer Leidensweg, den der Basketballcoach tapfer ging. Regelmäßige Dialyse bestimmte sein Leben.

Peter Forster: „Sein ständiger Begleiter war sein Mobiltelefon – in der Hoffnung auf eine neue Niere.“ Irgendwann kam der erlösende Anruf. Leider wurde diese neue Niere Jahre später durch eine Medikamentenumstellung stark geschädigt. Geklagt hat Klaus Jäkel nie, verpasste kein Training. Noch einmal Peter Forster: „Ich bin froh und dankbar, ihn kennengelernt zu haben.“ Im Dezember 2018 war Jäkels langer Leidensweg zu Ende.

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