Rollhockey

In Weil am Rhein wird nicht mit Zitronen gehandelt

Fabian Selbach fährt nicht ins Trainingslager. Der IGR-Spieler sieht Vaterfreuden entgegen. Archivfoto: batte
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Fabian Selbach fährt nicht ins Trainingslager. Der IGR-Spieler sieht Vaterfreuden entgegen. Archivfoto: batte
  • Peter Kuhlendahl
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Bundesligist IGR Remscheid bezieht ein dreitägiges Trainingslager an der schweizerischen Grenze.

Remscheid. Der Trainer benutzt eine deutliche Sprache. „Wir werden die Zitrone in diesen Tagen noch etwas auspressen. Um spätesten zum Saisonstart den Saft genießen zu können.“ Ob seine Schützlinge ob des Programms, das sie in den kommenden Tagen im Trainingslager in Weil am Rhein „sauer“ auf Timo Meier seien werden, sei dahingestellt. Ein Zuckerschlecken wird das dreitägige Trainingslager des Rollhockey-Bundesligisten IGR Remscheid mit Sicherheit nicht.

Der Tross von 16 Leuten macht sich an diesem Donnerstag zu unterschiedlichen Zeiten auf den Weg an die schweizerische Grenze. Erster Programmpunkt ist am Freitagmorgen ein gemeinsames Frühstück. Dann bittet der Coach zu einer Laufeinheit, bevor es zum Training in die Halle geht. Im Anschluss findet schließlich das erste von zwei Testspielen gegen die Weiler statt, die vor Jahren der Bundesliga den Rücken gekehrt hatten und sich der 1. Liga bei den Eidgenossen angeschlossen hatten. Mittlerweile sind sie dort in der 2. Liga im Einsatz. „Sie haben aber immer noch durchschnittliches Bundesliganiveau“, sagt Meier.

Am Samstag stehen dann ausschließlich Trainingseinheiten auf dem Programm. Ein Testspiel gegen einen Erstligisten aus der Schweiz kam nicht zustande, da am Wochenende dort ein großes Turnier stattfindet. Ein Lauf am Sonntagmorgen, eine Übungseinheit in der Halle und der zweite Test gegen Weil beenden das Trainingslager dann am Sonntagnachmittag.

Marc Ronge ist die Mutter der Rollhockey-Kompanie

Um die zwölf Spieler – von der Stammformation fehlt einzig Fabian Selbach, der Vaterfreuden entgegensieht – kümmern sich Meier, sein Co-Trainer Marcus Franken und Torwarttrainer Marcell Wienberg. Um alles Weitere Teammanager Marc Ronge, der seinem selbst auferlegten Titel „Mutter der Kompanie“ gerecht wird. „Marc hat alles im Griff und im Blick. Vom Materialkoffer und der weiteren Ausrüstung bis zu Essensplänen und den Reservierungen in den Restaurants zum Abendessen. Wir als Trainer können uns ausschließlich um das Sportliche kümmern“, lobt Meier.

Der Kontakt zu den Weilern ist unter anderem durch Marcus Franken entstanden, der beim dortigen RSV bei einer Ü35-DM im Einsatz war. Und auch der IGR-Vorsitzende Georg Feldhoff hat seine Kontakte spielen lassen.

Für vier Remscheider geht es in einigen Tagen erneut in die Region. Die U23-Nationalmannschaft nimmt am zweiten Wochenende im September in der Schweiz am Turnier am Brand-Uhren-Cup teil. Als Spieler sind die Remscheider Alexander Ober, Jonas Langenohl und Eric Krämer nominiert worden. Timo Meier gehört zum Trainerteam. Wie übrigens auch Markus Feldhoff, der noch ein weiteres Jahr bei Reus Deportiu in Spanien in Sachen Rollhockey tätig ist.

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