Laufen

Ickert meistert die Königsdisziplin im Salzburger Land

Fast nur über Singletrails ging es für Peter Ickert bei der „Mozart 100“. Foto: pi
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Fast nur über Singletrails ging es für Peter Ickert bei der „Mozart 100“.
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Landschaftslauf in Österreich – Ende Oktober findet in Remscheid der Zeitenwendelauf statt.

Remscheid. Wer hinter dem Veranstaltungsnamen „Mozart 100“ im Salzburger Land eine kulturelle Veranstaltung vermutet, ist ganz schön auf dem Holzweg. Dahinter verbirgt sich einer der schwierigsten Trail- und Landschaftsläufe. „Es ist die Königsdisziplin“, sagt Peter Ickert, vom Röntgen-Sportclub. 110 Kilometer bei 5000 Höhenmetern, die über Singletrails führen, galt es zu bewältigen. Ickert nahm die Herausforderung an und meisterte sie. Unter 195 Startern aus 60 Ländern belegte er am Ende in 21 Stunden und 20 Minuten den 139. Platz.

Morgens um 5 Uhr ging es in Salzburg auf die landschaftlich traumhafte Strecke. Die führte über die Glasenbach-Klamm und die Pötzel-Wasserfälle zum Fuschlsee. Dann hoch auf das Zwölferhorn bevor es steil bergab nach St. Gilgen am Wolfgangsee ging. Über den Schafberg und den Falkenstein führte die Strecke erneut nach St. Gilgen und schließlich über den Mozartsteig nach Fuschl und zum Nockstein. Die berühmte „Zielgerade“ nach Salzburg hatte es dann bei Dunkelheit besonders in sich. Auf einer Strecke von drei Kilometern ging es 650 Stufen hoch zum Kapuzinerberg und auf der anderen Seite wieder runter bis ins Ziel.

Bereits einen Tag später machte sich Ickert auf den Weg nach Remscheid. Am Anfang vergangener Woche stand dort eine Sitzung des Orga-Teams für den sogenannten Zeitenwendelauf auf dem Programm. Dahinter verbirgt sich bekanntlich die Ersatz-Veranstaltung für den Röntgen-Lauf, der ob der Pandemie auch in diesem Herbst nicht wie gewohnt stattfinden kann.

Am 30. und 31. Oktober werden allerdings Läufe über die Halbmarathon- (21,2 km), die Marathon- (42,2) sowie die Ultramarathon-Distanz (63,3) angeboten. Außerdem gibt es mit dem Lauf über 105 Kilometer noch eine besondere Herausforderung. Alle Distanzen führen über einen 21,2-Kilometer langen Rundkurs. Der Ultra kann auch als Staffel gelaufen werden. Rund 800 Aktive haben bereits gemeldet. Meldeschluss für alle Strecken ist am 20. Oktober. Nachmeldungen sind keine möglich. pk

www.roentgenlauf.de

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