Handball

HGR: Ralf Hesse gibt den Stab endgültig weiter

Ralf Hesse (r.) gibt sein Amt als Geschäftsführer der HG Remscheid an Tiberius Jeck weiter, der 2019 noch einmal als Torhüter aushalf. Archivfoto: Holger Battefeld
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Ralf Hesse (r.) gibt sein Amt als Geschäftsführer der HG Remscheid an Tiberius Jeck weiter, der 2019 noch einmal als Torhüter aushalf. Archivfoto: Holger Battefeld
  • Peter Kuhlendahl
    VonPeter Kuhlendahl
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Tiberius Jeck ist neuer Geschäftsführer beim Remscheider Handball-Regionalligisten

Remscheid. Mit der Formulierung „Ende einer Ära“ ist man schnell bei der Hand. Bei dieser Personalie kommt man gar nicht umhin, es so zu betiteln: Ralf Hesse hat seine letzte Funktionärsaufgabe im Handball beendet. Er hat das Amt des Geschäftsführers der Betriebs- und Marketing-GmbH der HG Remscheid an Tiberius Jeck übergeben.

„Es war ein relativ emotionsloser letzter Akt, der ja schon eine geraume Zeit feststand“, sagt Hesse, der diesen Entschluss aus eigenen Stücken gefasst hatte. Dennoch haben die letzten 57 Jahre, die er dem Handball treu war, Spuren hinterlassen. Positiv wie auch negativ.

Als Zehnjähriger begann Hesse seine aktive Laufbahn beim Hastener TV. Dort spielte er dann rund 15 Jahre Handball. Es folgten vier Jahre als Torhüter beim ATV Hückeswagen – „dort bin ich heute noch Mitglied“ – bevor es zurück zum HTV ging. Vor 20 Jahren war er dann einer der Gründerväter der HG Remscheid, für die er in verschiedenen Ämtern verantwortlich war. Einige Anteile als Gesellschafter behält er aber auch weiterhin. In der Halle, wenn der Spielbetrieb endlich wieder aufgenommen werden kann, wird man ihn aber zunächst nicht mehr sehen. „Ich will da ja keinen mit meiner Anwesenheit belasten“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Zwei Aufstiege in die Regionalliga als Höhepunkte

Einige sportliche Höhen und Tiefen erlebte Ralf Hesse in den vergangenen 20 Jahren. „Die Höhepunkte waren natürlich die beiden Aufstiege in die Regionalliga“, sagt Hesse, der allerdings auch nicht vergisst, dass er den damals bitteren Abstieg in die Verbandsliga miterleben musste. „Mein ganz großes Ziel habe ich leider nicht erreicht“, sagt Hesse und spielt damit auf ein Zitat an, das ihm bis heute hinterherläuft: „Unser Ziel ist die 2. Bundesliga“. Dafür hat er damals Lob erhalten, aber auch hämische Kommentare bekommen. „Man braucht aber eben Ziele“, meint Hesse, der betont, dass er ein Typ mit Ecken und Kanten, aber auch Prinzipien ist. „Ehrlichkeit war und ist immer das Wichtigste für mich.“

Veränderungen wird es für Hesse in einigen Monaten auch in beruflicher Sicht geben. Im neuen Jahr wird er nur noch sehr sporadisch im Büro seiner Firma für Werbemittel anzutreffen sein. Dafür – nach Ende der Pandemie – regelmäßig in der BayArena in Leverkusen in der Fußball-Bundesliga. „Es begann damals mit beruflichen Kontakten. Meine Ehefrau und ich genießen aber mittlerweile die Besuche“, erklärt Hesse, der sich auch ein weiteres Tätigkeitsfeld vorgenommen hat: „Mein Garten wird mich nun richtig kennenlernen.“

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